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Personeller Schuh drückt in der Abwehr

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Das Team will in Gladbeck den nächsten Sieg holen- im Bild Daniel Mestrum (Foto: Schaumann)

Das Team will in Gladbeck den nächsten Sieg holen – im Bild Daniel Mestrum (Foto: Schaumann)

Der Tabellenführer will die Spitze verteidigen – und reist dafür nach Gladbeck. Der TuS Ferndorf steht seit dem vergangenen Spieltag als Tabellenführer der 3. Liga West da und ist damit vom Jäger zum Gejagten der Spielklasse geworden. Das Team von Erik Wudtke ist nun auch in der Tabelle ablesbar die aktuell beste Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung vor Verfolger Eintracht Hagen. Zehn Siege in Folge haben die Siegerländer auf den Platz an der Sonne katapultiert und diese Bilanz wollen sie natürlich ausbauen. Die Aufgabe, die am Nikolaustag nun auf den TuS zukommt, ist indes keine einfache – wie überhaupt Erik Wudtke nicht müde wird, auf die Ausgeglichenheit der Liga hinzuweisen. Der Saisonverlauf hat ihm da recht gegeben und so dürfte auch das Auswärtsspiel am Samstag (19:30 Uhr) beim VfL Gladbeck nicht zu einem Selbstläufer werden.

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Die Gladbecker sind wieder ein Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle, haben aber wie Korschenbroich und Duisburg auch das Potential, Teams aus dem oberen Drittel zu ärgern und richtig zu beschäftigen. Das Team von Sven Deffte hat zuletzt gegen den TV Korschenbroich eine herbe Niederlage einstecken müssen (24:34) und dürfte auf Wiedergutmachungskurs sein – ein Umstand, der dem TuS Ferndorf nicht unbedingt in die Karten spielt. „Das ist ein Team, das zu Hause durchaus mal für eine Überraschung gut ist und auch deutlich höherplatzierte Mannschaften schlagen kann“, sagt Trainer Erik Wudtke, „und sie spielen diese Saison wieder ein bisschen reifer, sie haben sich weiterentwickelt.“ Man ist also gewarnt vor dem VfL, der mit Max Krönung einen treffsicheren Torjäger (82/13) in seinen Reihen hat und dazu noch zwei weitere Rückraumspieler in den Top-Ten der 3. Liga-Schützen hat (Mollenhauer und Krings).

Da wiegt der Ausfall der beiden wichtigen Spieler für die Abwehr, Heider Thomas und Simon Breuer (der zumindest angeschlagen ist), durchaus schwer. „Die beiden haben wichtige Funktionen in unserer 6-0-Deckung im Mittelblock, das ist nicht optimal“, so der Coach. Gut möglich, dass Wudtke in Gladbeck zumindest stellenweise improvisieren muss. Dennoch lautet das Ziel der Siegerländer auch beim VfL ganz klar, die beeindruckende Serie fortzuführen und den elften Erfolg in Serie einzupacken. Gefeiert hat man zwar bereits die interne Weihnachtsfeier am vergangenen Wochenende, doch mit zwei weiteren Siegen vor dem Fest könnte sich die Mannschaft um Kapitän Kai Rottschäfer noch weiter selbst beschenken. Anwurf am Samstagabend, wenn der Nikolaus kommt, ist um 19:30 Uhr in der Riesener Halle (Schützenstr. 23,45964 Gladbeck).

 

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