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Alex Koke führt TuS zum Sieg in Neuss

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12 Tore krönten die starke Leistung von Alex Koke in Neuss. (Foto: TuS Ferndorf)

12 Tore krönten die starke Leistung von Alex Koke in Neuss. (Foto: TuS Ferndorf)

Es war ein erfolgreiches und wichtiges Wochenende für den TuS Ferndorf in der 3. Liga West. Dank eines eigenen 41:32 (18:15)-Sieges beim Neusser HV und der gleichzeitig liegengebliebenen Punkte der Konkurrenz (Hagen verliert, Wilhelmshaven und Dormagen spielen unentschieden) liegen die Siegerländer als Spitzenreiter nun drei Punkte in Front. Dabei war das Auswärtsspiel beim Neusser HV für den TuS jedoch wieder ein hartes Stück Arbeit, das vor allem in der ersten Halbzeit jede Menge Einsatz erforderte. Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs konnte sich die Mannschaft von Erik Wudtke absetzen, zuvor war es ein enges Spiel gewesen. Das lag zum einen an den gut mithaltenden und schnell umschaltenden Neussern, die sich sichtlich einiges vorgenommen hatten und immer wieder nach langen Angriffen von der halblinken Position durch Thomas Bahn oder Andreas Mailänder zu Treffern kamen. Bei den Ferndorfern dagegen zeigte sich eine gewisse Ungeduld, die zu einigen technischen Fehlern in Abspielen oder Würfen führte und verhinderte, dass der TuS höher vorne lag. Es war meist Routinier Alexander Koke, der mit Toren aus dem Rückraum den Ausgleich oder Anschluss und damit wieder mehr Sicherheit ins TuS-Spiel brachte. Koke zeigte ohnehin eine ganz starke Partie, bildete mit David Breuer zusammen ein schlagkräftiges Duo, das auf 19 Tore kam und so maßgeblichen Anteil am Sieg hatte.

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Ein anderes Bild bot sich den rund 250 Zuschauern in Neuss nach der Pause: Der TuS legte nun ein kompromissloses und vor allem schnelleres Spiel an den Tag. Ballverluste des NHV wurden gnadenlos bestraft und bereits nach 35 Minuten stand es 23:16, die Partie war quasi vorentschieden. Die Neusser von Trainer René Witte kamen zwischenzeitlich (48.) noch mal auf fünf Tore heran, doch in Gefahr geriet der TuS nicht mehr. Die etwas defensivere und kompaktere Deckung funktionierte im Endeffekt noch nicht ganz so, wie sich Erik Wudtke das vorgestellt hatte, zu selten gab es in der 3-2-1-Deckung echte Überzahlsituationen auf Ballseite, so dass der Trainer am Ende feststellte: „Es sind ein bisschen zu viele Gegentore nach meinem Geschmack. Aber da arbeiten wir dran. Nichtsdestotrotz bin ich froh über die Angriffsleistung, dass wir einfach mal gezeigt haben, dass wir hungrig darauf sind, viele Tore zu werfen und das dann auch können.“ Ohnehin hatte auf dem eigenen Spiel in der Defensive und Offensive das Hauptaugenmerk vor der Partie gelegen, anders als sonst hatte sich der TuS nicht mit Videomaterial des Gegners beschäftigt, sondern ausschließlich die eigene Spielweise und deren Verbesserung studiert. „Das war sicher eine Ausnahme, aber wir mussten uns mal ein bisschen auf uns konzentrieren und das soll jetzt nicht despektierlich gegenüber Neuss klingen, aber die spielen ja die Auslösehandlungen wie einige andere Mannschaften auch in der Liga, das haben wir also einige Male gesehen. Ich denke, da hat es uns mal ganz gut getan, mehr uns selbst zu analysieren“, so Erik Wudtke.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Hamers, Koke (12/3), David Breuer (7), Aust (5), Mirza Sijaric (5), Alen Sijaric (4), Lange (3), Barkow (3), Johnen (1), Schneider (1).


 

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