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Am Ende klare Niederlage gegen Aue

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Patrick Bettig spielte eine überzeugende erste Halbzeit gegen Aue. (Foto: Horst Schaumann)

Patrick Bettig spielte eine überzeugende erste Halbzeit gegen Aue. (Foto: Horst Schaumann)

Der TuS Ferndorf ist in der zweiten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. Zuhause in Kreuztal gab es gegen den Zweitligisten EHV Aue eine 29:37 (14:19)-Niederlage. Wenige Tage nach der ersten Saisonniederlage der Ferndorfer in Wilhelmshaven war beim Heimauftritt gegen die Erzgebirgler vor allem in der zweiten Hälfte die eigene Fehlerquote einfach zu hoch. Der Start in die Partie vor rund 500 Zuschauern war aus TuS-Sicht ordentlich. Bis zum 9:9 hielten die Siegerländer gegen das Team von Runar Sigtryggsson gut mit, hatten zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren geführt. Auch beim Spurt der Gäste auf 10:13 konnte der TuS zum 12:13 den Anschluss halten. Dann sorgte eine fragwürdige Zeitstrafe für Tim Hilger für eine entscheidende Unterzahl der Gastgeber, so dass der EHV bis zur Halbzeit auf fünf Tore davonziehen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel haderten die Ferndorfer und das Publikum mehrfach mit Pfiffen des Gespanns, die in gewisser Weise ihre Linie verließen. Doch für die Siegerländer sorgten auch viele technische Fehler sowie zwei Lattentreffer von Dennis Aust und Mirza Sijaric dafür, dass der Abstand bis zum Ende halten sollte. Näher als auf vier Tore kam die Sieben von Erik Wudtke nicht mehr heran, Aue spielte die Partie vor allem mit einfachen Toren nun clever herunter.

“Wir hatten auch gute Aktionen im Spiel, aber leider auch ganz offensichtliche schlechte Aktionen. Und ein Gegner wie Aue nutzt diese Schwächen wie einfache Ballverluste oder nach Ballgewinn gespielte Fehlpässe gnadenlos aus. Ich ärgere mich schon sehr, muss ich sagen, denn wir hatten gerade in der ersten Halbzeit die Chance, das Spiel offen zu gestalten. Ich war zum ersten Mal, seit ich hier Trainer bin, nicht mit der Leistung der Schiedsrichter einverstanden. Das war für mich enttäuschend. Aber da ist nicht die Hauptursache für die Niederlage zu suchen. Nach so einem Spiel muss man das Positive sehen und das ist: Augen geradeaus auf den nächsten Gegner, das ist am Samstag in der Liga Düsseldorf, ich hoffe, dass wir den Ärger von heute dann dort in positive Energie umsetzen können”, erklärte TuS-Coach Erik Wudtke nach dem Spiel.

 

Simon Breuer beim Torwurf gegen Aues Keeper. (Foto: Horst Schaumann)

Simon Breuer beim Torwurf gegen Aues Keeper. (Foto: Horst Schaumann)

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