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Auch in Soest hungrig bleiben

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Heider Thomas (hier im Spiel gegen Gummersbach) ist angeschlagen.

Heider Thomas (hier im Spiel gegen Gummersbach) ist angeschlagen.

Die Handballer des TuS Ferndorf stehen am Wochenende in der 3. Liga West vor der Aufgabe beim Soester TV. Das Team von Erik Wudtke fährt am Sonntag (17 Uhr) als Tabellensechster zum Vorletzten nach Soest. Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben die Ferndorfer Rückenwind und wollen den aktuellen Lauf auch in der Soester Börde mitnehmen. Es ist das zweite Auswärtsspiel in Folge für den TuS, der vor der Partie weiterhin mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat: Daniel Mestrum ist zwar belastbar, aber noch nicht wieder bei 100% seiner Fitness, gleiches gilt für Philipp Keusgen und Niklas Reuter. Tim Sartisson fällt weiter mit Patellasehnenspitzensyndrom aus, dazu muss Erik Wudtke eventuell auch auf Heider Thomas (Bauchmuskelentzündung) verzichten. Alles andere als volle Schlagkraft also für Sonntag bei den Siegerländern.

Der Gegner aus Soest ist mit 2:8 Punkten in die Spielzeit gestartet, den einzigen Sieg holte das Team von Dirk Lohse gleich am ersten Spieltag gegen das aktuelle Schlusslicht SG Ratingen. Dennoch hat man in Max Loer einen der Top-Shooter der Liga, der Rechtshänder erzielte bisher 35 Tore. Gefährlich ist auch Dirk Hartmann im Rückraum, ein ehemaliger Bundesligaspieler. Im Tor ist der STV dagegen seit Wochen auf Rotation angewiesen, die etatmäßige Nummer Eins Dennis Zielony fällt mit einem Kreuzbandriss noch länger aus, aktuell steht mit Aaron Pfennig ein 18jähriger zwischen den Pfosten. „Soest hat ein unglaubliches Verletzungspech, das muss man wirklich sagen. Trotzdem ist die Mannschaft nicht so schlecht, sie leben mit ihrem tollen Publikum noch so ein wenig die Aufstiegseuphorie und haben mit Max Loer einen guten Rückraumschützen. Wir sind sicherlich schon ein wenig favorisiert, aber wir werden das Spiel genau wie jedes andere angehen“, so Ferndorfs Coach Erik Wudtke.

Und weiter: „Für uns muss das weitergeführt werden, was wir in den letzten Wochen erarbeitet haben. Nämlich eine etwas größere Konstanz und eine größere Sicherheit im Spiel. Wir müssen die Ruhe bewahren, zeigen, dass alle Spieler torgefährlich sind und wir wollen weiter hungrig bleiben. Hungrig auf Siege.“ Demzufolge war auch das Training bei den Siegerländern in dieser Woche härter und intensiver um bloß keine Nachlässigkeiten aufkommen zu lassen. „Die Jungs sind gut gescheucht worden“, so Wudtke.

Bus nach Soest

Für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag setzt der TuS Ferndorf einen Doppeldecker-Bus ein. Eine Mitfahrgelegenheit für Fans ist damit gegeben, Abfahrt ist um 13:30 Uhr am „Backes“ in Ferndorf. Vorherige Anmeldung bei Bernd Spies (0179 6999110).

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