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Bergischer HC kommt nach Ferndorf

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Nach den Tagen der Unruhe im Umfeld herrscht bei den Handballern des TuS Ferndorf mittlerweile die Konzentrationsphase vor: Trainer Caslav Dincic hat angemahnt, sich auf die Aufgabe am Wochenende zu konzentrieren, denn die hat es in sich. Am Samstagabend (Anwurf wie gewohnt um 19.30 Uhr) kommt mit dem Bergischen HC der Tabellenzweite im Siegerland vorbei, das Hinspiel endete deutlich aus Ferndorfer Sicht mit 18:30.

„Der BHC ist mit Emsdetten eins der zwei besten Teams der Liga, sie werden nächste Saison wieder erstklassig sein“, sagte Dincic und betonte insbesondere den starken Kader der Gäste. „Man kann da nur Gutes sagen, sie sind auf jeder Position doppelt stark besetzt. Nimmt man zum Beispiel die Mittelposition, da haben sie Oelze und Szilagy – das ist überragend.“ Auf Seiten der Ferndorfer geht Heider Thomas ohne Trainingspraxis in die schwere Aufgabe am Wochenende, der Rückraumspieler war am Montag im Auftakttraining umgeknickt. „Es ist nichts kaputt gegangen, aber natürlich ist es schade, dass er ohne Spielpraxis auflaufen muss“, sagte Dincic.

Auch bei Linksaußen Mirza Sijaric muss man abwarten, was der Oberschenkel für das Spiel so hergibt, die restlichen Spieler (abgesehen von den Langzeitverletzten Bennet Johnen und Lucas Schneider) sind fit für das Duell gegen die nächste Spitzenmannschaft der Liga. Die Bergischen Löwen sind seit dem sechsten Spieltag immer auf Platz zwei (zwischenzeitlich auch auf Platz eins) der Liga beheimatet gewesen, mit 36:12 Punkten hat das Team von Trainer Sebastian Hinze aktuell vier Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten ThSV Eisenach.

Aus dem Umfeld gibt es bereits alle nötigen Zeichen für die Rückkehr in die Bundesliga, im ersten Quartal des neuen Jahres konnten 15 (!) neue Sponsoren gewonnen werden. Auch die Fans stehen voll hinter dem Team, nach Ferndorf reisen voraussichtlich rund 150 BHC-Anhänger mit. Die Löwen werden also mit viel Rückenwind an der „Stählerwiese“ auflaufen, beim TuS muss alles zusammenpassen, um Punkte holen zu können. Im Vorfeld geschlagen geben will sich der TuS aber natürlich nicht. „Wir wollen unsere Chance suchen, gegen eine Spitzenmannschaft zu gewinnen“, versprach Dincic. Dass auch gegen die „Großen“ der Liga nichts unmöglich ist, hat Ferndorf ja bereits im letzten Heimspiel gegen Emsdetten bewiesen…

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