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BHC setzt sich mit Klasse durch

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Aktivposten im Ferndorfer Spiel – Tim Hilger erzielte sechs Tore (Foto Schaumann)

Der erhoffte nächste „Überraschungscoup“ der Ferndorfer Handballer ist ausgeblieben: Gegen den Bergischen HC verkaufte sich der TuS in eigener Halle am Samstagabend aber so teuer wie möglich, forderte den Tabellenzweiten eine Dreiviertelstunde lang ordentlich, wie Gästetrainer Sebastian Hinze betonte.

Den Unterschied machten die breitere Bank des Tabellenzweiten, der konditionell überlegen war, sowie die kleinen, aber feinen Unterschiede: Das Über- und Unterzahlspiel, die Konsequenz bei den Strafwürfen und die geringere Fehlerzahl im Aufbauspiel gaben letzten Endes den Ausschlag zu Gunsten der „Löwen“. „Wir haben in einigen Situationen nichtclever genug gespielt. 28 Tore gegen den BHC zu werfen ist gut, aber 32 zu Hause kassieren ist zu viel“, bilanzierte TuS-Rechtsaußen Dennis Aust.

Sein Trainer Caslav Dincic musste sich im Nachhinein über eine schlechte Phase seines Teams ärgern, „zehn Minuten voller Fehler“ (Dincic) ließen den TuS im ersten Durchgang von einer eigenen 12:10-Führung auf 12:16 in Rückstand geraten. Statt eines vorher winkenden kleinen Polster zur Pause wurde es somit ein Rückstand von drei Toren, den die Gastgeber mit in ihre Kabine nehmen mussten. Ferndorf hatte kämpferisch überzeugt, spielerisch bis zur Schwächephase gute Ansätze gezeigt.

Das setzte sich nach der Pause fort, denn binnen fünf Minuten und Toren von Hilger (2), Basic und Alen Sijaric glich Ferndorf auf 18:18 aus. Hinze nahm in der 35. Minute die frühe Auszeit für die „Löwen“, die fruchtete. Fünf Minuten später war es Dincic, der die Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legte, denn durch einige technische Fehler und die konsequente Bestrafung durch den BHC stand es nach 40 Minute wieder 20:23 aus Sicht des TuS. Die Gäste spielten „ihren Stiefel“ herunter, erhöhten nach der Auszeit (in Unterzahl) weiter auf 24:20, 25:20 und 26:20. Im Ferndorfer Angriff hieß die Endstation nun zu oft Mario Huhnstock, der im BHC-Tor nach der Pause eine richtig starke Phase verzeichnete.

So liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher, den das Team mit schwindenden Kräften gegen den feldüberlegenen Aufstiegsaspiranten schlicht nicht mehr aufholen konnten, nach Abpfiff waren es vier Treffer, die das Team beim 28:32(14:17) trennte. Das Spiel mit den realistischeren Siegesaussichten wartet auf die Ferndorfer derweil ohnehin am kommenden Wochenende: Dann kommt mit dem SV Henstedt-Ulzburg der direkte Tabellennachbar im Kampf um den Klassenverbleib an der „Stählerwiese“ vorbei.

Statistik:
TuS: Rottschäfer, Hamers – Basic, Hilger (je 6), Aust (3/1), Barkow, Prskalo, Thomas (je 3), A. Sijaric (2), Breuer, Schneider (je 1), Lange, Bettig (n.e.)

BHC:
Stochl, Huhnstock – Berggren, Szilagyi (je 6), Hoße (5), Oelze (4/2), Nippes (3), Artmann, Hegemann, Wöss (je 2), Bohnert, Vitek (je 1), Gunnarsson.

Alle Fotos: Horst Schaumann
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