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Bissige Wölfe erwarten TuS

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TuS Ferndorf vs TV Emsdetten

Tim Sartisson (links) zeigte vor allem in der Abwehr eine starke Vorstellung gegen Emsdetten. (Foto: CST-Medien)

Der harte Spielplan der zweiten Handball-Bundesliga hat für den TuS Ferndorf eine weitere englische Woche vorgesehen. Den Auftakt macht am kommenden Freitagabend das Auswärtsspiel bei der DJK Rimpar Wölfe. Es ist eine weitere weite Auswärtsfahrt für die Ferndorfer, die sich am Freitagnachmittag auf die mindestens vier Stunden lange Busanreise die A3 hinunter Richtung Würzburg machen. Um 20 Uhr wird dann gespielt – und die Siegerländer müssen sich auf ein bissiges Wolfsrudel gefasst machen. “Rimpar hat nach der letzten Saison eine Riesen-Euphoriewelle gehabt, sie waren ja relativ lange im Rennen um den Aufstieg. Es ist eine eingespielte Mannschaft, die schon länger so zusammenspielt. Da erwartet uns eine aggressive 6:0-Deckung, sie kassieren nur wenig Gegentore”, skizziert TuS-Trainer Michael Lerscht den Gegner.

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Seine eigene Mannschaft hat zuletzt ein beachtliches Unentschieden gegen Emsdetten erreicht, wobei sich auch Spieler als besonders wertvoll erwiesen, die zuvor vielleicht nicht unbedingt im Rampenlicht standen. So zum Beispiel Kai Ronge, der drei Tore zum 27:27 beisteuerte und auch Tim Sartisson machte in der Abwehr einen starken Job. Keine Frage – für einen Trainer sind genau das die Entwicklungen, die er sehen möchte. “Letztlich ist es natürlich ein Lohn der Arbeit unter der Woche, wenn sich weitere Spieler in den Fokus spielen. Unser Ziel ist es ja, junge Spieler zu entwickeln und an die Mannschaft und die Liga heranzuführen. Ich habe den Jungs aber direkt am Montag gesagt, dass sie nun umso härter arbeiten müssen und sich nach den Lobeshymnen nicht zufrieden geben dürfen. Das ist wichtig. Aber grundsätzlich ist das sehr positiv für uns, es gibt uns weitere Wechseloptionen und es sorgt für Konkurrenzkampf im Kader”, so Michael Lerscht.

Die Personalsituation beim TuS Ferndorf hat sich nicht grundlegend verändert, die Langzeitverletzten Patrick Bettig und Julian Schneider fallen weiterhin aus, auch die Rückkehr von Alexander Koke nach seinem Kieferbruch ist mehr als fraglich. Dennoch: Durch die oben genannten Leistungen der anderen Spieler hat der TuS in dieser Phase der Saison wieder mehr Optionen. Und ein bisschen Glück gehört auch dazu: Eigentlich ist dieser Spieltag wieder als Doppelspieltag angelegt, doch das Heimspiel gegen Nordhorn wurde von Sonntag auf Mittwoch gelegt – das sind drei Tage mehr Zeit für die Ferndorfer zu regenerieren und sich vorzubereiten. Zunächst steht aber der Auswärtsauftritt in Rimpar auf dem Programm und der wird schwer genug.

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