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An die letzten Spiele anknüpfen

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Trainer Erik Wudtke weiß: es gibt keine einfachen Spiele, schon gar nicht gegen vermeintlich schwächere Gegner (Foto: Schaumann)

Trainer Erik Wudtke weiß, es gibt keine einfachen Spiele, schon gar nicht gegen vermeintlich schwächere Gegner (Foto: Schaumann)

Zwei Wochen Pause – es ist schon ein Weilchen her, dass der TuS Ferndorf in der 3. Handball-Liga West aktiv war. Nun geht es für die Wudtke-Sieben weiter, das Auswärtsspiel bei der SG Ratingen steht am 9. Spieltag an. Beim Tabellenletzten müssen die Ferndorfer am kommenden Samstag (8. November) um 18 Uhr antreten und damit eine Pflichtaufgabe lösen.

In der Tabelle steht die SG mit erst zwei gewonnenen Spielen da, der TuS (Sechs Siege mit einem Spiel weniger, Platz drei) wird sich also von der Favoritenrolle nicht freimachen können. Dennoch: Trainer Erik Wudtke wird nicht müde, vor dem Spiel und dem Gegner zu warnen: „Wir werden Ratingen nicht unterschätzen, auf keinen Fall. Ich habe den Spielern gesagt: Guckt Euch mal an, gegen wen Ratingen seine Punkte geholt hat und gegen wen wir Punkte verloren haben: Die SG hat in Schalksmühle und gegen Leichlingen gewonnen, genau gegen diese Teams haben wir unsere Spiele verloren.“

Vorgewarnt sollten die Spieler um Kapitän Kai Rottschäfer also sein, das nötige Rüstzeug für den siebten Saisonsieg hat ihnen der Coach unter der Woche vermittelt. In Ratingen wird es vor allem darauf ankommen, die defensive Deckung mit hochgewachsenen Akteuren zu knacken. „Mut zur Lücke“ dürfte also nicht nur das Motto für Samstag sein sondern auch die Trainingsinhalte unter der Woche (zumindest in der Offensive) gut beschreiben. Wudtke: „Wir wissen aus dem Vorbereitungsspiel, was uns da erwartet, da hat Ratingen gegen uns zur Pause mit einem Tor geführt.“ Mit Rückraum-Shooter Christian Rommelfanger hat die SG vor kurzem noch eine Nachverpflichtung getätigt, die man in Ferndorf kennt und die aus dem Rückraum durchaus für Gefahr sorgen kann.

In der Zeit seit dem letzten Erfolg (Sieg beim Spitzenreiter Krefeld) gab es einige Tage frei für die Siegerländer aber auch harte Arbeit, so dass man in Ferndorf keine Bedenken hat, schwer aus der Pause herauszukommen. „Manchmal braucht man vielleicht nach so einer Pause ein wenig, um den Rhythmus in den Würfen zu finden – aber die Wettkampfform und Spritzigkeit wird da sein, da habe ich keine Bedenken“, so Wudtke.

Personell stehen dem Coach bis auf Philipp Keusgen (Reha) und Niklas Reuter alle Spieler zur Verfügung – der junge Außenspieler erlitt am Montag im Training einen Kreuzbandriss und wird den Ferndorfern rund sechs Monate fehlen – eine bittere Diagnose für Reuter und den Verein.

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