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Ferndorf beginnt Endspurt in Bietigheim

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Eine schwere Aufgabe für die Puhl, Rottschäfer und Co. in Wilhelmshaven (Foto: Schaumann)

Beide Torhüter müssen ihre gute Form auch in Bietigheim ind ie Waagschale werfen  (Foto: Schaumann)

Es ist wahrlich kein Lieblingsgegner, der da am kommenden Wochenende auf den TuS Ferndorf in der 2. Handball-Bundesliga wartet. Gegen die SG BBM Bietigheim haben die Siegerländer bisher ihre drei Duelle meist klar verloren, bisher sieht die Bilanz also deutlich aus. Wenn es nach den Ferndorfer Verantwortlichen geht, soll sich das am Samstagabend ändern – zumindest wird die Delegation, die die Reise zum Tabellenzehnten nach Schwaben antritt, dafür alles geben. Es wird schwer bei der SG, darauf weist Trainer Michael Lerscht explizit hin. „Ich habe noch keine Mannschaft in dieser Liga gesehen, die im Umschaltspiel und in der schnellen Mitte so gut ist wie Bietigheim. Da gilt es für uns, die Fehler zu minimieren und die Angriffshandlungen klar strukturiert zu spielen. Unser Rückzug muss clever und schnell sein. Diese geistige Frische müssen wir haben. Uns erwartet eine kleine, enge Halle, das wird eine tolle Atmosphäre, aber wir müssen uns darauf einstellen, dass der Gegner richtig Druck macht.“

Es ist der Start in die letzten acht Wochen der Saison, noch zwei Monate, dann wird sich für die Ferndorfer entschieden haben, ob es nach dieser bis jetzt schon tollen Zweitligasaison noch einen richtig großen Nachschlag gibt und ob das große Unternehmen Klassenerhalt erfolgreich sein wird. Grund genug für Trainer Lerscht, seinen Schützlingen vor den anstehenden Belastungen in der spielfreien Zeit eine Pause zu gönnen. „Die Jungs hatten individuelle Pläne und wir haben uns nicht zum Mannschaftstraining getroffen. Das werden jetzt noch einmal acht fordernde Wochen für uns, acht Wochen Arschbacken zusammen kneifen, wie ich den Spielern auch ganz deutlich gesagt habe. Da müssen wir durch. Und da machen so ein paar Tage für den Kopf viel aus. Das haben wir bewusst so entschieden“, so Lerscht.

Der Trainer des TuS steht vor einer durchaus neuen Situation: Personell sind nämlich bis auf die Langzeitverletzten Julian Schneider und Andi Heyme alle Spieler wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und würden theoretisch zur Verfügung stehen. „Wenn man unseren Saisonverlauf, ist es wirklich interessant, wie viele Menschen derzeit in unserem Training sind“, schmunzelt der 31-Jährige. Und fährt ernster fort: „Das hatten wir so noch nicht. Aber es ist jetzt nicht so, dass die bisher Verletzten alle gleich hundertprozentig fit sind. Uros Paladin und Alex Koke bekommen vielleicht Kurzeinsätze, denen merkt man die lange Ausfallzeit natürlich noch an. Ich gehe davon aus, dass die beiden Minuten bekommen, aber wie viele, das muss man mal abwarten.“

Für den TuS Ferndorf läutet das Auswärtsspiel am Samstagabend (Anwurf in der Sporthalle am Viadukt in Bietigheim-Bissingen ist um 20:15 Uhr) die entscheidende Phase der Saison ein, denn es sind noch acht Wochen. Acht Wochen und neun Spiele, beginnend mit dem Auftritt bei den Schwaben.

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