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Ferndorf empfängt Aufstiegskandidat

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TuS Ferndorf - HC Erlangen

Auch Lucas Schneider muss wieder Topform abliefern, um den Aufstiegsaspiranten zu fordern (Archivfoto: Schaumann)

Keine drei Tage ist es her, dass der TuS Ferndorf die weite Rückfahrt aus Wilhelmshaven angetreten hat – und schon geht es für die Siegerländer in diesem hochtaktigen Rhythmus der zweiten Handball-Bundesliga weiter. Am Mittwochabend, 20 Uhr, empfangen die Ferndorfer zuhause in Kreuztal das Spitzenteam des HSC 2000 Coburg. Direkt wieder eine Mammutaufgabe für Michael Lerscht und die Seinen, denn Coburg hat sich den Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse auf die Fahne geschrieben. Mit Spielern wie Jan Kulhanek (Bietigheim), Adnan Harmandic (Wetzlar) oder Lukas Wucherpfennig (Kiel) hat man sich vor der Saison verstärkt, um dieses Ziel zu erreichen. Ein weiterer Neuzugang ist de r Lette Girts Lilienfelds – der Linkshänder fällt jedoch mit einem Daumenbruch aktuell aus. Der HSC hat deshalb nachgelegt und vor wenigen Tagen den Franzosen Micke Brasseleur, einen 22-jährigen Linkshänder, verpflichtet. Bester Torschütze der Coburger ist jedoch mit 80 Treffern derzeit Rechtsaußen Florian Billek. Trainer des HSC ist Jan Gorr, der mit dem TV Hüttenberg lange Zeit erfolgreich in der 2. Bundesliga arbeitete, bevor mit den Hessen sogar der Aufstieg in Liga Eins gelang. Im letzten Spiel gewannen die Oberfranken zuhause gegen Bietigheim mit 32:30.

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Ein Gegner also, der dem TuS Ferndorf alles abverlangen wird – mal wieder. Gerade in der aktuellen Personalsituation bedeutet jedes Spiel noch mehr eine Herausforderung als es das in dieser Liga ohnehin schon ist. Da kommt es den Verantwortlichen mehr als gelegen, dass es Ende der vergangenen Woche tatsächlich gelang, auf die Verletztenmisere im Rückraum mit den weiterhin ausfallenden Bettig, Koke und Schneider zu reagieren. Mit Marijan Basic hatte der TuS Ferndorf einen alten Bekannten “aus dem Hut gezaubert”. Sehr zur Freude von Trainer Michael Lerscht: „Marijan ist ein intelligenter, explosiv spielender und intuitiv handelnder Handballer, von dem die gesamte Mannschaft profitieren wird“, beschreibt er den Neuzugang, der schon gegen Wilhelmshaven zum Einsatz kam und drei Tore erzielte. Doch genau ein solcher Rückraumspieler wie Basic wird mindestens vonnöten sein, wenn man die Partie am Mittwochabend gegen Coburg zumindest mit einer gewissen Chance angehen möchte. Abgesehen davon bleibt der Trainer seiner Linie treu und spricht vor der Partie nicht vom Ergebnis sondern von der Leistung. Auf die hoffen auch die Zuschauer, die übrigens zum Heimspiel gegen Coburg von einer besonderen Aktion des Vereins profitieren: Bereits in der vergangenen Woche veröffentlichte der TuS in den sozialen Medien, auf der Webseite und in der Presse das Angebot: Zwei kaufen, eins bezahlen. Wer online über das Ticket-System des TuS eine Karte erwarb, bekam kostenlos eine zweite dazu.

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