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Gegen Springe als Einheit auftreten

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Auch die Tore von Ani Heyme werden am Samstag wichtig sein.

Auch die Tore von Ani Heyme werden am Samstag wichtig sein.

Nach dem bitteren Auftakt in der 2. Handball-Bundesliga steht der TuS Ferndorf am kommenden Wochenende vor der Heimpremiere. Am Samstag um 19:30 Uhr empfängt das Team von Trainer Michael Lerscht die Handballfreunde aus Springe. Ferndorf gegen Springe – da war doch was?

Genau. Zwei Aufeinandertreffen datieren aus dem Mai 2014, als man gegeneinander in der vorsorglichen Relegation antrat. Nach zwei ausgeglichenen Spielen gewannen die Handballfreunde im Siebenmeterwerfen. Zum Aufstieg für den Club kam es dann aber ebenfalls wie beim TuS erst in diesem Jahr. Für Springe ist es jedoch das erste Mal überhaupt, dass man in dieser Liga antritt. Die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher ist mit einer Vier-Tore-Niederlage in Wilhelmshaven gestartet und hat damit das erste Heimspiel verloren. Linksaußen Maximilian Kolditz sagte nach der Partie: „Der Sieg für Wilhelmshaven geht in Ordnung. Wir müssen jetzt den Kopf oben behalten und nächste Woche in Ferndorf punkten.“

Genau das ist es, was die Ferndorfer unter allen Umständen vermeiden möchten, um Gedanken an einen Fehlstart in Liga Zwei gar nicht erst aufkommen zu lassen. Trainer Michael Lerscht war daher gefragt, unter der Woche die Pleite in Dormagen mit den Spielern zwar aufzuarbeiten, aber dennoch die Köpfe im Hinblick auf das Heimspiel auch wieder frei zu bekommen. Ein Mittel der Wahl für diese anspruchsvolle Aufgabe waren Einzelgespräche, die der 31-Jährige am Rande der Trainingseinheiten mit seinen Schützlingen führte. „Da habe ich bestätigt bekommen, dass die Jungs jeder einzeln einfach zu viel wollten. Wir sind nicht als Einheit aufgetreten, auch und gerade in der Defensive“, so Lerscht. Das soll sich am Samstagabend zur gewohnten Zeit in der Stählerwiese in Kreuztal ändern, dann will der TuS eine Mannschaft auf das Parkett schicken, die durch Tempo in beide Richtungen (Angriff und Rückzugsbewegung) den körperlich robusten und wahrscheinlich überlegenen Springer Spielern den Zahn ziehen möchte.

Für die Ferndorfer Zuschauer ist es nach fast zwei Jahren das erste Heimspiel in der zweiten Bundesliga – und entsprechend groß ist die Vorfreunde auf die Partie. In dieser kann eventuell auch wieder TuS-Außenspieler Daniel Mestrum mitwirken, der Rechtshänder war in Dormagen wegen einer Verletzung noch außer Gefecht gewesen. Anwurf in der Stählerwiese gegen die HF Springe ist Samstagabend um 19:30 Uhr.

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