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Heimsieg auch gegen starke Lemgoer

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Bennet Johnen erzielte 6 Treffer für sein Team (Foto Schaumann)

Bennet Johnen erzielte 6 Treffer für sein Team (Foto Schaumann)

Auch eine zweiwöchige Osterpause kann den TuS Ferndorf nicht aus dem Rhythmus bringen: Nach dem 36:29 (18:15)-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Lemgo II liegen die Siegerländer auf der von Trainer Erik Wudtke beschriebenen „Zielgeraden“ weiter in Front, sprich auf dem ersten Platz der 3. Handball-Liga West. Und sie haben die mittlerweile wirklich stolze Serie auf 25 Siege in Folge ausgebaut. Die Partie gegen die starken Lemgoer war erneut ein Prüfstein nicht nur für die sportliche Klasse des Teams sondern auch für den Charakter und die mannschaftliche Geschlossenheit. Die Gäste der HSG präsentierten sich mit ihrer kompakten 6:0-Deckung und dem treffsicheren Georg Pöhle, der am Ende auf 11 Tore kam, als auswärtsstarker Kontrahent.

Auch nach zwischenzeitlicher Führung (5:2) hatte das Kreuztaler Publikum zurecht nicht den Eindruck, dass sich ihr Team absetzen könnte. Als der starke Pöhle in der 19. Minute mit seinem sechsten Tor das 10:10 markierte, nahm Trainer Erik Wudtke vor der Halbzeitpause sein erstes Team-Timeout – nicht der Regelfall beim TuS Ferndorf. Doch was die Gäste aus Ostwestfalen in Gregor Pöhle hatten, hatte Ferndorf in Mittelmann Alex Koke auf der Platte: Einen treffsicheren, selbstbewussten Rückraumschützen: 12 Tore steuerte Koke an diesem Abend gegen den Tabellendritten bei.

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Lemgo machte es dem TuS so schwer, wie sie konnten. Doch als die Halbzeitsirene ertönte, hatte sich Ferndorf immerhin drei Tore abgesetzt und ging mit einer 18:15-Führung in die Kabine. Mit dem Seitenwechsel schien der HSG der Zahn gezogen, nun setzte sich der Favorit weiter ab (24:17 durch Mestrum in der 37. Minute). Der Drops in der Stählerwiese war nun gegen die starken Lemgoer gelutscht und unter dem Jubel der Zuschauer brachten die Siegerländer den Sieg nach Hause. Fast schon ein Meilenstein auf dem Weg zum Titel und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga – auch, wenn von diesen Dingen Trainer Erik Wudtke nach der Partie nichts hören wollte. Seine und die Konzentration der Mannschaft – und das hat sich als Erfolgsrezept erwiesen – fokussiert sich nur auf den nächsten Gegner und der heißt am 26. April auswärts OSC Löwen Duisburg.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl, Koke (12/2), Johnen (6), Mestrum (5), Bettig (4), Schneider (3), Thomas (2), Barkow (1), Weis (1), John (1), David Breuer (1), Simon Breuer.

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