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Im Emsland an eigene Stärke glauben

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TuS Ferndorf - HSG Nordhorn Lingen

An die eigene Stärke glauben. Im Hinspiel gewann der TuS mit 29:25 Toren (Foto: Schaumann)

Es gibt im Kampf um den Klassenerhalt sicher einfachere Gegner für den TuS Ferndorf. Doch der Spielplan der 2. Handball-Bundesliga sieht es nun mal vor, dass man am drittletzten Wochenende der Saison gegen die HSG Nordhorn-Lingen antritt. Anwurf im Auswärtsspiel im Emsland ist am Samstagabend um 19:30 Uhr – eine Zeit, die den Siegerländern durch den eigentlichen Standardtermin ihrer Heimspiele durchaus geläufig sein dürfte. Drei Mal noch treten die Jungs von Trainer Michael Lerscht mit dem großen Ziel an, auch in der kommenden Spielzeit zweitklassig in Deutschland zu sein. Die Tatsache, dass man mit einem Punkt Vorsprung auf Saarlouis und zwei Punkten Vorsprung auf Hagen alles quasi selbst in der Hand hat, ist eine Menge wert.

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Doch wird dadurch die Aufgabe am Samstagabend nicht leichter. Die HSG ist in bestechender Form, hat ihre letzten vier Heimspiele allesamt gewonnen und steht auf dem achten Tabellenplatz. Der Verein, der 2002 Deutscher Vizemeister und 2008 sogar EHF-Pokalsieger wurde, zieht die Saison bis zum Ende mit maximalem Einsatz durch, und das, obwohl es für das Team von Heiner Bültmann rein rechnerisch im Mittelfeld der Tabelle um nichts mehr geht. Mit Nicky Verjans haben die Nordhorner einen flinken, treffsicheren Linkshänder in ihren Reihen, der mit 187 Toren (darunter 65 Siebenmeter) zu den Liga-Top-Scorern gehört. Dem TuS ebenfalls bekannt ist Jens Wiese, gegen den die Ferndorfer bereits einige Male auch bei früheren Vereinen angetreten sind.

Mehr zum Gegner wird TuS-Trainer Michael Lerscht seinen Jungs selbstverständlich im Rahmen der Gegnervorbereitung erzählt haben – wobei es dabei bleibt, dass der Fokus dennoch im Wesentlichen ganz auf der eigenen Leistung und der eigenen Mentalität liegt. „Wir sind aktuell eine der Mannschaft über dem Abstiegsstrich, das wollen wir verteidigen. Und darauf schauen wir, also auf uns. Wie die anderen Spielen, das können wir ohnehin nicht beeinflussen und wenn man sich damit zu sehr beschäftigt, klaut einem das Energie, die man besser gebrauchen kann“, so der 31-Jährige. Gemeint ist damit unter anderem Konkurrent Hagen, der bereits am Freitagabend sein Heimspiel gegen die ASV Hamm-Westfalen bestreitet. Lerscht steht in Nordhorn indes der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung – bis auf ein Fragezeichen. Ob Florian Baumgärtner, mit 121 Treffern wichtiger Shooter im TuS-Team, das „Go“ seines Stammvereins VfL Gummersbach bekommt, steht noch nicht fest.

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