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Keine Blöße vor Liga-Gipfel: Sieg gegen Soest

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Moritz Barkow in den letzten Spielen als Top-Torschütze - gegen Soest netzte er sechs mal ein (Foto: Schaumann)

Moritz Barkow in den letzten Spielen der Top-Torschütze – gegen Soest netzte er sechs mal ein (Foto: Schaumann)

Es ist alles angerichtet für das Spitzenspiel: Der TuS Ferndorf bleibt auch im 19. Spiel nacheinander siegreich und geht als Spitzenreiter in das Top-Duell bei Eintracht Hagen am 27. Februar. Gegen den Soester TV fuhren die Siegerländer am Samstagabend einen nie gefährdeten 34:23 (18:13)-Erfolg ein. Dabei präsentierte sich der Gegner durchaus griffig und willig, es dauerte bis zu 22. Minute, bevor die Ferndorfer wirklich die Oberhand im Spiel bekamen. Soest nahm von Anfang an mit ihren schnellen, kleinen Spielern den Kampf an, teilte hier und da ordentlich aus und in den ersten Minuten profitierte die Mannschaft von Dirk Lohse von Abprallern und konnte so das Spiel bis zum 10:9 offen halten. Beim TuS gingen vielversprechende Angriffe meist über den Kreis, auch, wenn die Schiedsrichter Moritz Barkow das eine oder andere Mal zurückpfiffen oder die Quote zu Beginn noch nicht ganz stimmte. Nach der Auszeit von Erik Wudtke zogen die Hausherren auf 15:9 davon und brachten etwas Distanz zwischen sich und den STV. Bis zum 18:13 zur Halbzeit blieb es dabei.

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Mit zwei Mestrum-Toren kam Ferndorf prächtig aus der Kabine und stellte gleich klar, dass es trotz der verschiedenen Kniffe des Gegners (Towart-Auflösen schon in Halbzeit eins, vorgezogene Deckung gegen Ferndorfs Koke oder Thomas, offensive Abwehrvariationen) hier und heute nur einen Sieger geben konnte. Vier Minuten vor dem Ende konnte man beim 33:22 kurz die Befürchtung haben, dass es richtig bitter für das Lohse-Team werden würde, doch nach einer Auszeit kämpften die Gäste weiter und drückten den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich, so dass am Ende der TuS Ferndorf mit neun Toren Vorsprung gewann.

Bester Werfer bei Soest war der agile Lukas Flor mit sieben Toren, Shooter Torben Voss-Fels war dagegen bei der auch heute wieder konsequenten Ferndorfer Abwehr gut aufgehoben und blieb mit nur einem Treffer blass. Bei den Gastgebern trafen Koke und Barkow je sechs Mal, sogar Torwart Kai Rottschäfer konnte sich in die Torschützenliste eintragen, als er zum 17:12 einen frühen Abschluss der Soester mit aufgelöstem Torwart abfing und den Ball über das gesamte Feld in das leere Tor warf. Auch David Breuer bekam auf Rechtsaußen wieder einige Minuten Einsatzzeit und bereitete einen schönen Kempatrick vor. Das Spitzenspiel am kommenden Freitag in der Enervie-Arena in Hagen kann also kommen.

TuS Ferndorf: Rottschäfer (1), Puhl, Barkow (6), Koke (6/5), Mestrum (5), Schneider (4), John (4), Johnen (3), S. Breuer (2), Bettig (2), Ronge (1), D. Breuer, Keusgen, Thomas.


Alle Fotos: Schaumann

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