Anzeige
lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
quast

„Länger als 30 Minuten gut spielen“

0

Die Saison in der 3. Liga West ist noch jung – der TuS Ferndorf geht am kommenden Samstag in das erste Heimspiel der Spielzeit. Die Mannschaft von Erik Wudtke hat nach dem ersten Auftritt in der vergangenen Woche zwei Minuszähler auf dem Konto – das Auswärtsspiel bei der SG Schalksmühle/Halver ging mit 27:30 verloren.

Am Samstag ist der TuS nun Gastgeber für ein Schwergewicht der Liga: Am 06.09.2014 um 19:30 Uhr empfängt Ferndorf die Piraten des Leichlinger TVs in der Kreuztaler Sporthalle Stählerwiese. Die Gäste sind für die Ferndorfer alte Bekannte – manches heiße Duell gab es zwischen den beiden Clubs. In der vergangenen Saison verlor das Wudtke-Team beide Aufeinandertreffen (35:42, 32:33), gut in Erinnerung dürfte den Fans jedoch noch das letzte Saisonspiel 2010/2011 sein, als der TuS in Leichlingen die West-Meisterschaft klar machte.

Das zeigt: Man kennt sich, man schätzt sich aus gemeinsamen Duellen. Umso mehr, als dass mit Carsten Lange und Tim Hilger zwei Spieler in der aktuellen LTV-Mannschaft das blaue Trikot tragen, die zuvor lange rot-weiß trugen: Die beiden Rückraumspieler wechselten nach der Spielzeit 2013/2014 ins Rheinland. Es wird also auch ein Wiedersehen mit Ex-Ferndorfern geben, auch Kreisläufer Maik Pallach hat mal für den TuS gespielt.

Für die Siegerländer geht es in erster Linie darum, sich gegenüber manchen Dingen aus dem Auftaktspiel zu verbessern. Konkret nennt Trainer Erik Wudtke das Rückzugsverhalten – und hier vornehmlich die zweite Hälfte. „Das hat uns in Schalksmühle den Sieg gekostet. In der Abwehr haben wir vor der Pause ein gutes Spiel gemacht, aber dann hatten wir im Zurücklaufen großes Probleme. Und dann sind wir noch nicht stabil genug, um aus einer solchen Situation wieder herauszukommen.“ Druck, nach der Niederlage nun einen Sieg holen zu müssen, verspürt der 42jährige nicht. Zumindest nicht mehr als sonst. „Es ist nicht weniger oder mehr als sonst auch. Den Druck, jedes Spiel gewinnen zu wollen, den machen wir uns schon selbst. Von außen lassen wir uns da jetzt nicht beeinflussen.“

Eine ganze Reihe Spieler sind bei den Ferndorfern vor dem Duell gegen den LTV angeschlagen, was den Übungsleiter „nervt“. Denn so kann er auch am zweiten Spieltag nicht seine Wunschformation aufbringen, bzw. nicht adäquat tauschen. Daniel Mestrum laboriert noch immer an den Folgen seines Außenbandrisses, Patrick Bettig ist ebenfalls noch nicht voll einsatzfähig. Julian Schneider ist krank, damit fällt er als Alternative für die rechte Rückraumposition aus. „Da haben wir nun mal nur zwei Linkshänder, da wird es dann eng“, so Wudtke. Philipp Keusgen hat das Abschlusstraining zumindest wieder mitgemacht.

Zum Gegner sagt Erik Wudtke: „Leichlingen hat einen guten Mix, die haben mit Menzlaff und Padeken zwei Riesen im Rückraum, sie haben aber mit Novickis auch einen unglaublich guten und schnellen Eins-gegen-Eins-Spieler, dazu Ranftler als starken Torschützen, mit Tim Hilger einen guten Spielmacher, Carsten Lange auf halbrechts… Ich finde, personell ist das die am besten besetzte Mannschaft der Liga. Wir müssen sehen, dass wir länger als 30 Minuten gut spielen, sonst hat man gegen eine Mannschaft wie Leichlingen keine Chance.“

Weitersagen.