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Leipzig stellt sich in Kreuztal vor

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Mund abputzen, weiter machen: Nach dem verlorenen Heimspiel gegen die HG Saarlouis wartet für die Ferndorfer Handballer am Samstag die nächste Aufgabe in eigener Halle. Gegner ist der SC DHfK Leipzig. Der einstige DDR-Dauermeister hat in den vergangenen Jahren einen Neubeginn gewagt, den Verein an frühere Glanzzeiten heranzubringen. 2007 startete das ambitionierte Projekt SC DHfK Leipzig, mittlerweile ist der Klub in der zweiten Liga angekommen.

Im Aufsichtsrat sitzt mit Stefan Kretzschmar eines der bekanntesten Gesichter der Stadt, die Popularität in der Stadt ist enorm. Und die Euphorie auch: 1620 Zuschauer hatte der SC bisher im Schnitt, nur Bad Schwartau hatte noch mehr Fans (1788) in der Halle. In einem Video-Interview mit lvz-online sagte Kretzschmar: „Für die Vision erste Liga wurden wir am Anfang ausgelacht. Jetzt, drei Jahre später, lacht keiner mehr. Das soll jetzt nicht arrogant allen anderen Zweitligavereinen gegenüber klingen; aber ich glaube, das Projekt Leipzig ist das Projekt, das die besten Chancen hat, sich auf absehbare Zeit in der ersten Liga durchzusetzen.“

Diese breite Brust haben die Leipziger, die 2011 als Meister der Staffel Ost aufstiegen und auf Anhieb in der vergangenen Saison Fünfter wurden, in der bisherigen Spielrunde einige Male vermissen lassen. So setzte es im Monat Oktober zwei deftige Niederlagen gegen den Bergischen HC (18:32) und den TV Emsdetten (20:31). Die Euphorie aus dem DHB-Pokalspiel gegen Kiel nahmen die Leipziger (ähnlich wie Ferndorf nach dem Spiel gegen Flensburg) in die Liga mit – und ließen der HSG Nordhorn-Lingen am vergangenen Wochenende beim 28:19 in eigener Halle keine Chance.

„Sie sind bisher in eigener Halle vielleicht noch ein bisschen stärker als auswärts, aber sie haben auf jeden Fall eine gute Mannschaft, die sehr variabel decken kann“, sagte Caslav Dincic über den nächsten Kontrahenten der Ferndorfer. Dem Trainer machen im Moment noch einige Spieler Sorgen. So ist neben Bennet Johnen (fällt noch mindestens zwei Wochen aus) auch der Einsatz von Mirza Sjaric (erneute Achillessehenprobleme) und Julian Schneider (Wadenprobleme) stark fraglich. Auch bei Heider Thomas muss abgewartet werden, wie die Grippe auf den fast 60-minütigen Einsatz gegen Saarlouis reagiert. Simon Breuer schließlich humpelte zwar noch bei seinen ersten Spielzeiten nach der Pause, hinterließ aber einen guten Eindruck und dürfte am Wochenende wieder zur Verfügung stehen.

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