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Löwenjagd in der Stählerwiese

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Mit einer guten Teamleistung will der TuS gegen die "Löwen" bestehen. (Foto: TuS Ferndorf)

Mit guter Teamleistung will der TuS gegen die Löwen bestehen. (Foto: TuS Ferndorf)

Knappe zwei Wochen lang war es stiller als sonst in den Trainingseinheiten des TuS Ferndorf. Der Siegerländer Drittligist musste auf Trainer Erik Wudtke verzichten – jedoch nicht ganz, sondern lediglich auf seine Stimme. Der 41jährige hatte sich eine Kehlkopfentzündung eingefangen und war gezwungen, in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die SG OSC Löwen Duisburg zu improvisieren. „Ich habe die Spieler an der Hand genommen und habe mit ihnen die Laufwege abgegangen. Und es ist auch sehr viel Kommunikation über Michael Lerscht gelaufen“, erklärte Wudtke. Wichtig war die Vorbereitung allemal, denn am Samstagabend (9. November, Anwurf 19:30 Uhr) kommt mit der SG OSC Löwen Duisburg ein unangenehmer Gegner in die Stählerwiese. Das Team von Trainer Jörg Förderer steht auf dem achten Tabellenplatz der 3. Liga West. Der Saisonstart verlief für die Löwen durchschnittlich. Starken Ergebnissen (Sieg mit zehn in Krefeld, ein Unentschieden in Wilhelmshaven) folgte z.B. eine Niederlage gegen Düsseldorf. Zuletzt haben sich die Löwen jedoch mit zwei Siegen (in Bielefeld und gegen Schalksmühle) stabilisiert. Dabei haben sie das viertbeste Torverhältnis der Liga, stellen mit 263 Treffern die drittstärkste Offensive. Ein Gegner, den der TuS Ferndorf also keinesfalls unterschätzen darf. Darauf hat Erik Wudtke seine Mannschaft gezielt vorbereitet, am Donnerstagabend wurde ausgiebig Videoanalyse betrieben.

Bei den Ferndorfern selbst dürfte sich zeigen, ob die Pause mit dem spielfreien Wochenende gut getan hat. Zuletzt hatte der TuS mit einem 28:17 gegen Düsseldorf nach zuvor zwei Niederlagen (Pokal und Meisterschaft) wieder in die Spur gefunden. Gerade in der ersten Hälfte war jedoch gegen Düsseldorf einiges im Argen geblieben, was die Mannschaft um Kapitän Kai Rottschäfer jedoch mit einer guten zweiten Halbzeit wieder ausmerzen konnte. Gegen Duisburg sollten sich solche Leistungsschwankungen möglichst nicht wiederholen. Positive Nachrichten gibt es aus dem Verletztenlager: Der Anfang der Woche angeschlagene Mirza Sijaric konnte gegen Ende der Trainingswoche wieder voll eingreifen und auch Torhüter Max Hamers wird wieder im Kader stehen. Seine Rückenverletzung hat sich verbessert, auch wenn der Keeper noch nicht wieder bei 100 Prozent ist. Unklar ist dagegen weiterhin, wann und ob Rückraumschütze Heider Thomas an seiner Schulter operiert werden muss – für den Ex-Uerdinger geht die Never-ending-story seiner Verletzung leider weiter.

Mit wieder gefundener Stimme hören Sie hier das Interview von Daniel Schäfer (TuS Ferndorf Medien & Kommunikation) und Trainer Erik Wudtke:

 

 

Max Hamers kann wohl zumindest wieder auf der Bank sitzen. (Archivfoto: Horst Schaumann)

Max Hamers kann wohl zumindest wieder auf der Bank sitzen. (Archivfoto: Horst Schaumann)

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