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Neu eingeschworen auf die Fahrt nach Osten

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Der Auftakt beim Auswärts-Dreierpack ist daneben gegangen, Zeit zum Ärgern gibt es allerdings keine für den TuS Ferndorf. Nach der 26:33-Niederlage in Saarlouis heißt es „Mund abputzen und weitermachen“ für die Siegerländer. Die nächste Reise führt den TuS an diesem Samstag rund 450 Kilometer nach Osten, zum SC DHfK Leipzig. Mit einem kalkulierten Etat von 1,1 Millionen Euro (doppelt so viel wie Ferndorf) war der SC mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gestartet, nach 27 Spieltagen findet sich das Team von Uwe Jungandreas aber auf dem 16. Platz wieder und somit mittendrin im Abstiegskampf.

Im Gegensatz zu den Siegerländern haben die Sachsen im April allerdings einen Monat mit vier Heimspielen, bisher stehen zwei Punkte in zwei Spielen (Sieg gegen Hüttenberg, Niederlage gegen Friesenheim) zu Buche. Überhaupt hat das Team der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) das deutlich leichtere Restprogramm: Die bisherigen Niederlagen im neuen Jahr waren gegen die Teams der oberen Tabellenhälfte, mit ihren vier in der Winterpause geholten Zugängen Seitle, Gerlich, Ogano und Levshin ist Leipzig nochmals deutlich besser geworden. Für „volle Hütte“ dürfte gegen die Ferndorfer allein deshalb schon gesorgt sein, weil die Leipziger an ihre Vereinsmitglieder für die Partie 500 Freikarten ausgegeben haben. Es wird also wieder ein heißer Tanz, der den Ferndorfern in einer fremden Halle bevorsteht.

Die TuS-Spieler setzten sich unterdessen am Dienstag nach Trainingsschluss zum Grillen zusammen und schworen sich auf die letzten neun Spiele neu ein. Ferndorf will in Leipzig kämpferisch und geschlossen als Team auftreten, das war am Dienstagabend deutlich zu spüren. Ob es dann im hinsichtlich der Rahmenbedingungen betitelbaren Duell „David gegen Goliath“ für Punkte reicht, muss abgewartet werden.

Grund für neue Motivation und einen Funken Hoffnung bietet aktuell der Blick hinunter in die 3. Ligen. So will der Leichlinger TV, aktueller Tabellenführer der 3. Liga West, definitiv nicht aufsteigen, auch in den anderen Staffeln herrscht noch Zögern. Lediglich Ost-Tabellenführer DJK Wölfe Rimpar hat bereits ein klares Ja zu Liga zwei gegeben. Sollte sich die Situation bis zum ersten Mai (Abgabeschluss der erforderlichen Unterlagen beim DHB) nicht ändern, könnte eventuell ein Absteiger aus der 2. Liga reduziert oder eine Relegation gespielt werden. Ein Grund mehr, in den kommenden Wochen noch einmal Vollgas zu geben. Anpfiff in der Arena Leipzig ist am Samstag um 20 Uhr.

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