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Schwerer Auswärtsprüfstein für den TuS in Emsdetten

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TuS Ferndorf vs TV Emsdetten

In Emsdetten mus alles passen für den TuS (Foto aus dem Hinspiel: Schaumann)

Fünf Spiele noch. Fünf Mal muss sich der TuS Ferndorf noch voll reinhauen im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga. Das nächste Mal geht es dazu zum derzeitigen Tabellenzehnten TV Emsdetten, die Auswärtspartie wird am Samstag um 19 Uhr in der Emshalle angepfiffen. Bei den Emsländern sind die Siegerländer wie quasi allen Spielen nicht der Favorit, hoffen aber dennoch auf Zählbares. Für den Klassenerhalt wird das Ferndorfer Team wieder alles geben in diesem Spiel – und das ist laut Trainer Michael Lerscht auch bitter nötig. „Wir müssen uns wie bisher auch auf unsere eigenen Leistungen konzentrieren und Vollgas geben. Es wird noch ein langer Weg sein, es kann viel passieren. Das Ziel ist noch weit“, erinnert der 31-Jährige seine Spieler daran, dass am Samstagabend noch keine Entscheidung getroffen wird. Um weiterhin gute Karten im Kampf um den Ligaverbleib zu haben, wäre aber ein Sieg Gold wert. Besonders, da die Konkurrenten im Tabellenkeller zuhause spielen dürfen, der TuS ist das einzige Team, das auswärts ran muss.

Noch dazu bleibt die personelle Lage im Team der Ferndorfer angespannt. Daniel Mestum wird auch am Wochenende noch nicht einsatzfähig sein, der dynamische Linksaußen kann also nicht eingreifen. Für ihn wird wohl wieder Dragos Oprea die Außenposition besetzen. Fraglich ist noch dazu, ob Florian Baumgärtner, in den vergangenen Wochen oft mit entscheidenden Toren an Punktgewinnen beteiligt, für die Ferndorfer auflaufen kann bzw. darf. Der Rückraumshooter ist bekanntlich mit einem Zweitspielrecht ausgestattet und könnte aufgrund der personellen Lagen für seinen Stammverein VfL Gummersbach „eingezogen“ werden. „Doch die Entscheidung ist in dieser Sache noch nicht gefallen“, so Lerscht. „Der VfL hat natürlich auch ein Interesse daran, dass sein Kooperationspartner in der 2. Liga bleibt.“

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Unabhängig vom Personal wird es der Gegner den Siegerländern alles andere als leicht machen. Die Emsdettener gelten als Mannschaft, die das schnelle Umschaltspiel bevorzugt. Einer, der davon regelmäßig und effektiv profitiert ist der Isländer Oddur Gretarsson. Der 25-Jährige Linksaußen hat in dieser Spielzeit bereits 235 Tore auf dem Konto, viele davon durch schnelle Gegenstöße. Das letzte Spiel hat der TVE knapp verloren: In Friesenheim musste sich die Mannschaft von Daniel Kubes mit 24:25 geschlagen geben. Wie genau der TuS gegen den TVE auftreten will, hat Ferndorfs Coach Michael Lerscht natürlich im Voraus nicht verraten. Aber klar ist, „dass wir in der Defensive so gut arbeiten müssen wie gegen Saarlouis in der 2. Halbzeit und offensiv müssen wir weniger Fehler machen. Das wird aber gegen Emsdettens stabile 6:0-Deckung und den erfahrenen Torhüter Nils Babin nicht gerade einfach.“
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