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Schwitzen und Kämpfen für die 2. Liga

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Wenn es ein Mantra gibt, das die Ferndorfer in ihrer aktuellen Situation immer wieder für sich selbst wiederholen können, dann hat Trainer Caslav Dincic es in dieser Woche geprägt. „Schwitzen, kämpfen, schwitzen, kämpfen, schwitzen und kämpfen bis zum Umfallen“, lautete seine Parole an die Mannschaft, um aus den bevorstehenden drei Auswärtsspielen in Saarlouis, Leipzig und Hildesheim das Maximum herauszuholen.

„Vier Punkte mindestens aus den nächsten drei Spielen, am besten direkt zwei in Saarlouis“, gab Dincic die Marschroute vor. Die Saarländer, die den TuS am Samstagabend um 19.30 Uhr in ihrer Halle am Stadtgarten empfangen, stehen mit 23 Punkten aktuell auf Platz 13 der Tabelle, Ferndorf hat als 18. sieben Punkte weniger auf dem Konto. Das Hinspiel verlor Ferndorf mit 28:32. Die Trainingssituation bei den Siegerländern war in den vergangenen 14 Tagen (am letzten Wochenende hatte der TuS spielfrei) allerdings suboptimal. Mit Simon Breuer, Heider Thomas, Marijan Basic, Julian Schneider und Bennet Johnen mussten gleich fünf Spieler wegen Krankheit oder Verletzungen passen.

Johnen fällt mit seinem Nasenbeinbruch ohnehin noch Wochen aus, bei Basic, der nach Leistenproblemen und einer Bauchmuskelzerrung nicht trainieren konnte, steht noch ein großes Fragezeichen hinter einem Einsatz in Saarlouis. Wichtig bei diesen personellen Voraussetzungen: Jeder verbleibende Spieler muss sich auf dem Feld für sein Team zerreißen. Genau da haperte es nach Dincic aber im Heimspiel gegen Henstedt zuletzt. „Wir haben viel zu viele Tore über das Zentrum gekriegt. Wenn ich mir ansehe, dass wir nach acht Stunden Anreise in Bad Schwartau gegen ein starkes Team 23 Gegentore kassieren und dann zwei Wochen später zu Hause 37, dann ist das in der Abwehr eine Einstellungssache“, sagte der Trainer. „Jeder Spieler muss ein Ziel vor Augen haben, für dieses Ziel ist Leistung nötig und die gibt es nur mit harter Arbeit und viel Training. Dieses Ziel vor Augen, das vermisse ich im Moment bei einigen.“

Ein Hallo-Wach-Ruf also an die Mannschaft, um auf der Zielgeraden der Saison noch einmal an die Qualitäten zu appellieren, die es Aufsteigern ermöglicht, Unmögliches zu realisieren: Auf dem Feld die entscheidenden Prozente mehr zu geben als der Gegenüber. Wenn das gelingt, dann ist auch ein Sieg im Saarland im Bereich des Möglichen.

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