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Showdown steht bevor

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Trainer Erik Wudtke wird sein Team wieder akribisch vorbereiten. (Foto: Schaumann)

Trainer Erik Wudtke wird sein Team wieder akribisch vorbereiten. (Foto: Schaumann)

Wenn man davon spricht, dass alle auf dieses Spiel gewartet haben, wäre das wohl noch untertrieben. Seit Wochen fiebern die Fans beider Seiten, die Zuschauer, die Medien und auch die Liga auf das Duell der beiden Topplatzierten der 3. Handball-Liga West hin – nun ist es soweit.

Am Freitagabend (20 Uhr) ist der TuS Ferndorf als Spitzenreiter zu Gast beim Tabellenzweiten und direkten Konkurrenten um die Meisterschaft VfL Eintracht Hagen. Die Partie elektrisiert: Soweit es Handball-Plätze sind (von manchen Sitzen lässt sich das Geschehen nur auf dem Basketball-Court verfolgen) wird die Enervie-Arena in Hagen wohl ausverkauft sein. Alleine drei Fanbusse aus Ferndorf machen sich auf den Weg die A45 hinab, dazu kommen noch einmal zahlreiche Privat-PKW, deren Insassen allesamt ihren TuS beim wohl schwersten Spiel der Saison unterstützen wollen.

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Und es wird das schwerste Spiel, da macht sich im Ferndorfer Lager niemand etwas vor. „Hagen hat eine Spitzenmannschaft, der Verein hat sich auf den vermeintlichen Schwachstellen top verstärkt und hat sich spielerisch extrem weiterentwickelt. Das ist der stärkste Gegner der Liga“, zollt TuS-Coach Erik Wudtke dem Gegner mächtig Respekt. Und so erwartet der 41-Jährige auch ein anderes Spiel als noch im Hinspiel, das die Siegerländer deutlich mit zehn Toren gewannen. „Wir hatten damals eine außergewöhnlich gute Torwartleistung auf unserer Seite, das wird auch am Freitag passieren müssen, damit wir gut ins Spiel kommen“, so Wudtke. Der Trainer erwartet ein Duell auf Augenhöhe, bei dem kaum eine Mannschaft favorisiert ist.

„Eventuell könnte man sagen, dass Hagen ein wenig im Vorteil ist, weil sie ein Heimspiel haben – dann wiederrum liegen sie mit einem Punkt zurück und müssen unbedingt gewinnen, das gleicht das wieder ein wenig aus.“ Ein besonderes Spiel wird es auf jeden Fall, das gibt auch Wudtke zu, der von einem „nicht ganz alltäglichen Rahmen“ spricht. Doch: Die Vorbereitung auf die Partie läuft im Gegenteil dazu fast schon zu ruhig ab. Und so stellte der Trainer fest: „Die Mannschaft ist extrem relaxt, gar nicht nervös und sehr selbstbewusst. Am Dienstag im Trainingsspiel hat mir sogar ein bisschen die Aggressivität gefehlt, da muss am Freitag in Hagen mehr kommen. Aber es war die letzten Wochen immer so, dass wir uns zum Spiel hin gesteigert haben. Das passt also.“
Die Eintracht hat einen der individuell am besten besetzten Kader der Liga, vielleicht sogar den besten. Spieler mit Erst- und Zweitliga-Einsätzen (Aschenbroich, Reinarz, van Walsem, Ciupinski) laufen neben Akteuren mit internationaler Erfahrung (Torwart Savonis) auf. Mit Jens-Peter Reinarz spielt auch der aktuelle Torschützenkönig der Liga in Hagen. 10 Siege in Folge hat das Team von Trainer Lars Hepp nun geholt, sie stehen mit einem Minuspunkt mehr als der TuS Ferndorf auf dem zweiten Tabellenplatz. Zuletzt gewann die Eintracht deutlich in Neuss mit 36:27.
Alles ist angerichtet für das Spitzenspiel der 3. Liga West!

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