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TuS bietet Gummersbach lange Paroli

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Trotz leichter Grippe im Einsatz - Heider Thomas (Foto Schaumann)

Trotz leichter Grippe im Einsatz – Heider Thomas (Foto Schaumann)

Sie hatten ihren noch „frischen“ Neuzugang mit nach Kreuztal gebracht. Die Bundesliga-Handballer des VfL Gummersbach warteten im mit 30:25 (13:16) gewonnenen Test beim TuS Ferndorf mit dem schwedischen Nationalspieler Fredrik Larsson auf, der seit Ende des alten Jahres den „Bundesliga-Dino“ im Kampf gegen den Abstieg aus dem Oberhaus unterstützen soll.

In der Weltmeisterschafts-Winterpause, die für die Gummersbacher am 6. Februar mit dem Punktspiel beim noch sieglosen Erstliga-Schlusslicht Tusem Essen endet, überraschten die Ferndorfer das leicht dezimierte Team von Trainer Emir Kurtagic mit schnellem, engagiertem Spiel.

Bis weit in die zweite H#lfte hinein war die im Prinzip nur ohne den deutschen WM-Teilnehmer Adrian Pfahl und den mazedonischen Keeper Borko Ristovski angetretene Truppe aus dem Oberbergischen in Rückstand. Nach dem 13:16 zur Pause, dem 14:17 kurz nach Wiederbeginn aber legten die Gummersbacher einen Zahn zu. Verlieren wollte man beim Zweitliga-Neuling im Siegerland denn nun doch nicht.

„Wir können zufrieden sein mit dem Spiel“, so TuS-Trainer Caslav Dincic, der natürlich auch in dieser Test-Begegnung mit einigen Dingen haderte, die seine Jungs auf dem Feld falsch gemacht hatten.

„Das Resultat ist natürlich zweitrangig“, meinte der Serbe in Diensten des TuS. Das interessiert ja im Prinzip keinen.“

Abwehr-Varianten

Die Ferndorfer nutzten die Gelegenheit nach dem „Spaziergang“ am Wochenende beim Oberligisten Neuss, gegen den Bundesligisten einige zuletzt immer wieder festgestellte Schwachstellen besonders intensiv zu bespielen.

So wechselte Dincic die vor der Pause recht ordentlich agierende 3:2:1-Abwehrformation im zweiten Durchgang gegen die 5:1- und 6:0-Varianten durch.

„Was zunächst gut klappte“, meinte der Coach nach dem Schlusspfiff und bezog das auf die 3:2:1-Deckung, „war dann später nicht mehr so gut.“ Aus den vielen leichtsinnig verloren gegebenen Bällen der Gäste im ersten Durchgang. die zudem mit den energisch zupackenden Ferndorfern nicht in dieser Form gerechnet haben dürften, resultierten schnelle, gradlinige Gegenstöße.

Wären dabei nicht ein halbes Dutzend Bälle am Holz gelandet, der TuS hätte deutlicher führen können, als „nur“ mit drei Treffern. Die knapp 400 Besucher in der Stählerwiese hatten merklich ihren Spaß am Spiel „ihrer Roten“, die den „Blauen“ in dieser guten ersten Halbzeit mehr als nur Paroli boten.

Nach der Pause wendete sich so nach zehn, zwölf gespielten Minuten zusehends das Blatt. Die Gummersbacher erspielten sich Vorteile, Dennis Krause traf immer sicher, kam am Ende auf neun Treffer.

Die Ferndorfer dürften einiges mitgenommen haben aus diesem Spiel, das sie lange Zeit in Führung sah und zumindest 30 Minuten auf Augenhöhe bestritten. Krumm nahm den Ferndorfern die Fünf-Tore-Niederlage niemand. Für sie war es ein guter Test gegen den großen Nachbarn, der bekanntlich schon viele bessere Tage (und Spiele) gesehen hat.

Ferndorf – Gummersbach 25:30

Ferndorf: Rottschäfer, Hamers; Alen Sijaric (1), Aust (2), Breuer (8/4), Hilger, Thomas (4), Lange (6), Bettig, Barkow (3), Julian Schneider (2).

[quellenangabe quelle=“waz.png“ autor=““ datum=“23. Januar 2013″ link=“http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/siegen-wittgenstein/40-minuten-bestimmt-ferndorf-das-duell-gegen-den-bundesliga-dino-id7512232.html“][/quellenangabe]

Alle Fotos: Schaumann
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