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TuS chancenlos in Bietigheim

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Bester Torschütze auf Ferndorfer Seite war Dragos Oprea mit sechs Treffern (Archivfoto: CST-Medien)

Bester Torschütze auf Ferndorfer Seite war Dragos Oprea mit sechs Treffern (Archivfoto: CST-Medien)

Mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck ist der TuS Ferndorf am Samstagabend aus Schwaben zurückgekehrt. Bei der SG BBM Bietigheim verloren die Siegerländer mit 21:32 (8:11) und mussten unverrichteter Dinge in Sachen „Punkte-Sammeln für den Klassenerhalt“ wieder abreisen. Es war nicht der Tag des TuS, der zwar sowohl Alex Koke als auch Uros Paladin wieder an Bord hatte, doch der am Ende vor allem im Angriff zu harmlos blieb. Das deutete sich bereits in der ersten Hälfte an, als die Mannschaft von Michael Lerscht lediglich auf acht Tore kam. „Wir waren vorne nicht konsequent genug, acht Tore sind nicht genug“, konstatierte der Coach. Doch die Partie war zur Halbzeit noch nicht entschieden, denn der Gastgeber kam in der engen Halle am Viadukt in Bietigheim-Bissingen ebenfalls nur auf 11 Treffer. „Es war keine große Hypothek, drei Tore sind für uns auch auswärts normalerweise nicht unaufholbar. Das haben wir schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Doch in der zweiten Halbzeit sind wir dann überrannt worden und untergegangen“, spricht Michael Lerscht klare Worte.

presenter3_lindenschmidtBereits früh nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ab, dass für den abstiegsbedrohten TuS Ferndorf beim aktuellen Tabellenzehnten nichts zu holen sein würde. Die Schwaben zogen davon, brannten vor eigenem Publikum mit ihrem schnellen Spiel ein kurzes Feuerwerk ab und waren nach 46 Minuten zum ersten Mal zehn Tore in Front. „Ich habe es vor dem Spiel bereits gesagt, dass Bietigheim das beste Umschaltspiel der Liga hat. Das hat ihnen heute erneut in die Karten gespielt, wir wurden überrannt“, gab Michael Lerscht zu. Man konnte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl haben, der TuS würde noch einmal wie in Bad Schwartau oder gegen Friesenheim einen Rückstand aufholen können. „Wir waren einfach nicht präsent, das war nicht unser Tag. Man konnte das spüren, es sollte nicht sein. Und so kommt dann solch ein deutliches Ergebnis zustande.“ Michael Lerscht muss jetzt seine Mannschaft dazu bringen, dieses Auswärtsspiel schnell abzuhaken und sich auf die restlichen anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Die nächste wartet am kommenden Freitagabend (20 Uhr) zuhause in Kreuztal gegen den Wilhelmshavener HV.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl, Oprea (6/4), Volentics (5), Baumgärtner (3), Bettig (2), Koke (2/1), Basic (1), Schneider (1), Mestrum (1), Trivic, Paladin, Ronge, Sartisson.

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