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TuS fehlt die Power in Coburg

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Alex Koke vor einer "gelben Wand" in Coburg (Foto: HSC Coburg)

Alex Koke vor einer „gelben Wand“ in Coburg – dennoch erzielte er vier Treffer (Foto: HSC Coburg)

Der TuS Ferndorf hat in der 2. Handball-Bundesliga die sechste Niederlage in Folge eingefahren. Beim Tabellendritten HSC Coburg gab es für die Siegerländer am Sonntagabend beim 26:34 (13:17) insgesamt nichts zu holen. Die Mannschaft von Michael Lerscht musste beim HSC weiter auf Florian Baumgärtner und Daniel Mestrum verzichten, die beiden waren bereits am Freitag im Heimspiel ausgefallen. Bester Werfer in Coburg war für die Ferndorfer Marijan Basic, der am Ende auf sieben Tore kam. Basic war es auch, der in der siebten Spielminute das 4:4 erzielte, zu diesem frühen Zeitpunkt lagen die Teams noch gleichauf.

Dann kam jedoch mit fortlaufender Spielzeit die geballte Leistungsmöglichkeit der Coburger immer mehr zum Tragen. Billek, Harmandic, Gerlich oder auch Kirveliavicius – die Gastgeber von Trainer Jan Gorr zogen auf 13:7 davon, es drohte ein noch deutlicher Rückstand. Lerscht nahm die Auszeit und versuchte, sein Team wieder auf Linie zu bringen. Die Ferndorfer verkauften sich fortan nicht schlecht, ließen nie ganz abreißen, meist betrug der Rückstand 4-6 Tore. „Wir haben ganz gut mitgehalten, aber am Ende fehlt uns gegen solch eine Mannschaft die Kraft, die Power und die Alternativen von der Bank. Die Physis und Qualität der HSC macht sich auf lange Sicht einfach bemerkbar. Es war kein schlechtes Spiel von uns. Wir müssen darauf aufbauen und uns auf den nächsten Gegner konzentrieren“, hakte Mirza Sijaric, der sportliche Leiter des TuS, das Spiel schnell ab.

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Das wurde auch in der zweiten Hälfte relativ einseitig geführt. Nun rückte Linkshänder Lukas Wucherpfennig mehr und mehr in den Vordergrund und warf seine sechs Tore – der TuS kämpfte verbissen dagegen, musste jedoch spätestens beim 20:28 (48. Minute) einsehen, dass hier heute nichts zu holen war. Alex Koke und Uros Paladin bekamen wieder mehr Spielzeit, Koke beteiligte sich mit vier Feldtoren an der TuS-Ausbeute. „Man merkt, dass die beiden noch Zeit brauchen, sie waren lange verletzt. Man merkt aber eben auch, dass sie schon besser drauf waren als letzte Woche. Das macht uns Hoffnung, dass sie für die entscheidende Phase wieder richtig fit sind“, so Sijaric. Am Ende fahren die Siegerländer mit einer Acht-Tore-Niederlage im Gepäck nach Hause und sind nach dem Doppelspieltag auf den 18. Platz (erster Abstiegsrang) abgerutscht. Die nächste Aufgabe wartet bereits am kommenden Freitag, dann empfängt Ferndorf in Kreuztal um 20 Uhr die HG Saarlouis zu einem absoluten Duell im Abstiegskampf (Saarlouis steht aktuell einen Platz vor dem TuS).
TuS Ferndorf: Puhl, Rottschäfer, Basic (7), Koke (4), Volentics (4), Oprea (3/2), Bettig (3), John (2), Trivic (1), Sartisson (1), L. Schneider (1), Paladin, Ronge, Barwitzki.

 

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