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TuS Ferndorf unterliegt Leutershausen

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Dennis Aust beim Torwurf – am Ende wieder eine Heimniederlage (Foto: Schaumann)

Die Fans des TuS Ferndorf müssen weiter auf die ersten Zweitligapunkte  an der “Stählerwiese” warten. Gegen Mitaufsteiger SG Leutershausen  unterlag der TuS mit schwacher Leistung am Ende mit 24:27 (10:12). Die mit  vielen Spielern der aktuellen und ehemaligen Jugend- und  Juniorennationalspielern gespickten Gäste wirkten frischer und  beweglicher, Ferndorf fiel zu selten etwas Zündendes ein. Den knapp 1100 Zuschauern zeigte sich deutlich der Unterschied zwischen “Gewinnen können” und “Gewinnen müssen”: Während die Ferndorfer in den ersten vier Partien als “Underdog” befreit aufgespielt hatten, stand gegen Mitaufsteiger Leutershausen das erste Duell auf Augenhöhe auf dem Spielplan. Es mag ein Zufall sein – aber passend zur Situation hatten die Ferndorfer nicht ihr “gewohntes” Lied zum Einlaufen in die abgedunkelte Halle gewählt, sondern sich für “Final Countdown” entschieden, einem Song, der statistisch gesehen besonders häufig bei “Entscheidungsspielen” angespielt wird. Es mag dahingestellt sein, ob der TuS sich zu viel vorgenommen hatte oder Leutershausen die Gastgeber mit seiner starken, beweglichen Deckung schlicht überraschte; Fakt ist, der TuS kam so gar nicht ins Spiel. Ferndorf wirkte gehemmt, im Angriff fehlte die Bewegung und die Entschlossenheit. “Wir waren heute viel zu ängstlich im Rückraum”, diagnostizierte Trainer Caslav Dincic entsprechend nach dem Spiel.

Auch die Außen kamen in Dincics Rückblick nicht gut weg, erzielte Alen Sijaric doch das einzige Tor von den Flügelpositionen, und das fiel gegen Ende der Partie. Es lag nur bedingt daran, dass die Ferndorfer schlecht warfen: Es lag vor allem daran, dass das gegnerische Torwart-Duo Alexander Hübe und Roko Peribonio eine starke Leistung zeigten. Auf Seiten der Ferndorfer stand mit Kai Rottschäfer ebenfalls ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten, der trotz einiger Paraden aber nicht den schnellen 1:6-Rückstand der Hausherren verhindern konnte. Dincic war unzufrieden mit seinen Spielern, die ungewöhnlich viele einfache Fehler produzierten und zahlreiche Chancen liegen ließen. Beleg dafür: Der TuS konnte sich bis auf 10:10 (27. Min., das erste Remis der Partie nach dem 0:0) zurückkämpfen, beim Ausgleichstreffer durch Julian Schneider bekam Leutershausens Jan Forstbauer eine Zeitstrafe.In den zwei Minuten Überzahl erzielte allerdings die SGL die Treffer, Spilger und Ruß brachten die Gäste auf 12:10 nach vorne, Ferndorf dagegen hatte bis zum Pausenpfiff unter anderem zwei Strafwürfe vergeben, Moritz Barkow und Mirza Sijaric im Nachwurf scheiterten an Hübe, Simon Breuer warf nach zwei verwandelten Siebenmetern den dritten Wurf von der Marke über die Latte.

Nach Wiederanpfiff kam Ferndorf noch einmal auf 12:12 zurück, dann setzte Leutershausen sich auf 19:14 (42.) ab – worauf der TuS lange keine richtige Antwort mehr fand. Die Gäste erspielten ihre Tore augenscheinlich ein wenig leichter, die Ferndorfer, bei denen nun einiges über den eingewechselten Bennet Johnen funktionierte, hatten durchgehende Probleme mit der variablen Defensive der Nordbaden. Zumal es phasenweise so wirkte, als wolle der eine dem anderen die Verantwortung zuschieben, den Druck auf die Leutershausener Abwehrreihen zu entfachen. “Die anderen verlassen sich zu sehr auf Simon Breuer, der kann aber auch mal einen schlechten Tag haben”, sagte Dincic, der lediglich Rottschäfer, Johnen und Heider Thomas halbwegs Normalform attestierte. Letzterer übernahm im zweiten Durchgang mehr Verantwortung, wirkte insgesamt aber gehemmter als in den vergangenen Spielen.

Erst in den Schlussminuten ließ der TuS nochmals ein deutliches Aufbäumen erkennen, verkürzte mehrmals auf zwei Tore (23:25, 24:26). Punkte waren an diesem Tag und mit dieser Leistung aber nicht zu holen. Bester Ferndorfer Spieler war Torwart Kai Rottschäfer, auf Seiten der Gäste überzeugte vorm starken Torwart-Gespann Hübe/Peribonio das Kollektiv. “Wir können viel besser spielen, so haben wir heute aber verdient verloren”, ärgerte sich Dincic. Am kommenden Wochenende wartet auf die Ferndorfer ein Auswärtsspiel beim insolventen SV Post Schwerin, der angekündigt hat, nach dieser Partie seine Mannschaft zurückzuziehen. Ob die Ferndorfer das Spiel überhaupt noch austragen müssen, will der TuS in den kommenden Tagen klären.

Statistik TuS: Rottschäfer, Hamers – Breuer (5/2), Thomas (5), Lange (4/1), Johnen  (4), Barkow (2), Hilger (2), Schneider, A. Sijaric (je 1), Aust, M.  Sijaric, Bettig (n.e.), L. Schneider (n.e.)

SGL: Hübe, Peribonio –  Ruß (5), Forstbauer, Volk (je 4), Geppert, Prestel (je 3), Gunst (2/2),  Frietsch, Müller, Spilger (je 2), Conrad, Kuch, Wetzel.

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Alle Fotos: Horst Schaumann
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