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TuS holt siebten Sieg in Folge

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Auch mit zwei Mann war Simon Breuer gegen Gladbeck kaum aufzuhalten. (Foto: Horst Schaumann)

Auch von zwei Mann war Simon Breuer (9 Tore) gegen Gladbeck kaum aufzuhalten. (Foto: Horst Schaumann)

Der TuS Ferndorf bleibt in der 3. Liga West das Maß der Dinge. Auch nach dem siebten Spieltag steht die Mannschaft von Erik Wudtke verlustpunktfrei an der Tabellenspitze, hat die weiße Weste auch im Spiel gegen Gladbeck behalten. Am Ende stand gegen den VfL Gladbeck ein nie gefährdeter 36:25 (20:16)-Heimsieg zu Buche.

“Wir konnten in der ersten Halbzeit das Tempo der Ferndorfer halbwegs mithalten, später hat man dann gesehen, warum der Gegner dort oben in der Tabelle steht” – so das Fazit von Gladbecks Übungsleiter Holger Krimphove. Und diese Zufammenfassung beschreibt die Partie in der Stählerwiese treffend, so hatte auch Erik Wudtke das Spiel gesehen. Der VfL hatte in der Anfangsphase gute Szenen, ging nach knapp zehn Minuten durch einen Gegenstoß von Björn Sankalla mit 7:6 und zwei Minuten später durch Max Krönung auch mit 7:8 in Führung. In dieser Phase stimmte es an manchen Stellen in der 3-2-1-Deckung der Siegerländer noch nicht, bei manchen Angriffen stand die Wudtke-Sieben zu breit, auch der gegnerische Kreisläufer Tobias Reich konnte zwei Mal frei vom Kreis werfen. “Da waren wir noch zu zögerlich”, erklärte Torwart Kai Rottschäfer.

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Das änderte sich im Laufe der Partie. Angeführt von einem starken und treffsicheren Simon Breuer als Spielmacher ging Ferndorf bis zur Pause mit vier Toren in Führung und legte damit die Grundlage für eine souveräne zweite Halbzeit, in der die Gäste nicht mehr entscheidend in Schlagdistanz kommen sollten. Eine Temposteigerung direkt nach dem Seitenwechsel brachte eine Sieben-Tore-Führung beim 24:17 (36.). Die Umstellung auf eine 5-1-Deckung noch in der ersten Hälfte zahlte sich nun beim TuS Ferndorf mehr als aus. Die Abwehr wirkte griffig, aggressiv, verschob gut und schnell und zwang so den Gladbecker Rückraum zu Würfen, die immer wieder Beute von Kai Rottschäfer zwischen den Pfosten wurden. Spätestens mit einem 7:0-Lauf von 25:21 auf 32:21 (43. bis 49. Minute) war die Partie entschieden und der siebte Erfolg in der laufenden Spielzeit eingetütet. “Es war schön zu sehen, dass wir das heute mal zu Ende gespielt haben. Dennoch gibt es immer etwas, was ich als Trainer verbessert sehen möchte. Wir reden nicht von Aufstieg oder Meisterschaft, dafür ist es viel zu früh. Uns geht es um andere Dinge an dieser Stelle. Und das ist in erster Linie, unsere Spielphilosophie weiter zu entwickeln, so dass wir – wie heute phasenweise schon gesehen – in der Abwehr beständig psychischen Druck auf den Gegner ausüben können. Am kommenden Wochenende spielen wir in Wilhelmshaven, da sind wir zum ersten Mal nicht der Favorit”, blickte Erik Wudtke voraus.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Simon Breuer (9), Schneider (5), Alen Sijaric (4), Aust (4), Lange (4), Johnen (4), David Breuer (3), Barkow (2), Mirza Sijaric (1), Bettig, Hilger, Koke.


 

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