Anzeige
lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
quast

TuS-Jagd im Wolfsrevier

0
Die Tore von Miro Volentics werden auch gegen Rimpar wichtig sein. (Foto: CST-Medien)

Die Tore von Miro Volentics werden auch gegen Rimpar wichtig sein. (Foto: CST-Medien)

Das letzte Auswärtsspiel des Jahres steht am Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) für den TuS Ferndorf in der zweiten Handball-Bundesliga auf dem Programm. Die Fahrt führt den TuS zu den Wölfen der DJK Rimpar, dem Tabellenfünften. Der 17. Spieltag hat es also richtig in sich für die Siegerländer, die auf einen starken Gegner treffen. Noch dazu hat man an ein Auswärtsspiel in Würzburg (Heimspielort der Wölfe) keine guten Erinnerungen: In der letzten Saison verlor der TuS dort mit 18:31 und kam völlig unter die Räder. Aber: Für die Partie am Sonntag soll das keine Auswirkungen haben, sagt Ferndorfs Trainer Michael Lerscht: „Wir haben da nicht gut gespielt im vergangenen Jahr, aber in der Wahrnehmung für die Aufgabe am Sonntag spielt das keine Rolle. Wir haben das Spiel der letzten Saison überhaupt nicht in der Vorbereitung auf diese Partie thematisiert, sondern ganz normal gearbeitet und uns auf das Spiel eingestellt.“

presenter3_lindenschmidt
Besser ist das und vor allem wohl auch zielgerichteter. Mit der Analyse der diesjährigen Wölfe hat man ohnehin genug zu tun. Das Team um Kapitän Stefan Schmitt zeigt in dieser Saison wieder starke Leistungen, hat bereits 10 Siege auf dem Konto und ist vor allem eines: Defensiv überragend. 368 Gegentore stehen zu Buche – die wenigsten der Liga. Das liegt nicht nur an der guten Abwehrarbeit, sondern vor allem auch an Torwart Max Brustmann, der zu den Top-Schlussmännern der Liga zählt. Auch Michael Lerscht weiß um die Stärken des Gastgebers vom Sonntag: „Eine ganz interessante Mannschaft, die haben ligaweit einen der Top-Keeper. Dazu kommt eine interessante Mischung im Feld, mit dem erstligaerfahrenen Herth oder auch Steffen Kaufmann. Sie spielen zuhause sehr selbstbewusst und decken hart, das gefällt mir wirklich gut, was sie machen. Es gibt im Zuge des Videostudiums immer einen Plan dagegen, wo man Schwächen oder Ansatzpunkte für das eigene Spiel sieht. Das ist auch diesmal so. Wir können mit breiter Brust nach Würzburg fahren und werden dort unser Bestes geben.“

Die personelle Situation hat sich derweil für die Ferndorfer nicht geändert. Sprich: Julian Schneider kommt nicht zum Einsatz, für ihn ist das Handballjahr 2016 mit Problemen im Sprunggelenk beendet. Auch für Marius Kastening kommt ein Einsatz noch zu früh, so dass Lerscht der Kader des Spiels gegen Hamm zur Verfügung steht, der dort zwei wichtige Big-Points holte.

Weitersagen.