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TuS kassiert „Klatsche“ in Erlangen

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Nichts zu holen für den TuS in Erlangen – Trainer Caslav Dincic attestierte den Gastgebern eine der besten Abwehrreihen der Liga (Archivfoto: Schaumann)

Keine Chance im Frankenland: Beim HC Erlangen mussten sich die Ferndorfer Handballer am Samstagabend deutlich mit 18:30 (8:15) geschlagen geben. Zwei Mal konnte der TuS vor 1400 Zuschauern in der Karl-Heinz-Hiersemann-Sporthalle eine Führung verbuchen: Carsten Lange traf zum 1:0, Heider Thomas zum 2:1. Danach bewiesen die Erlanger, warum sie aktuell die beste Defensive der gesamten zweiten Liga stellen.

„Das war eine überragende 3:2:1-Deckung. Motiviert bis unters Dach, starker Torwart, schnell auf den Beinen und aggressiv, aber fair“, fand Ferndorfs Sportlicher Leiter Frank Wulfestieg Bewunderung für das Spiel der Franken. Caslav Dincic sprach von einem „Klassenunterschied“. „Das, was ich von Erlangen in der Abwehr gesehen habe, war hinter dem BHC das Beste, was ich in der zweiten Liga bisher gesehen habe“, lobte Dincic, „Erlangen hat hochverdient gewonnen.“ Lob für die Gastgeber also, nur dezente Kritik an den eigenen Spielern – aber die bildhaft verpackt. „Wenn man die Spiele gegen Hildesheim und heute vergleicht, war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich hoffe, dass im Heimspiel nächste Woche wieder Tag ist“, sagte Dincic.

Gegen die robusten, aber schnellen Gastgeber spielten die Siegerländer zu ängstlich, gewannen wenige Zweikämpfe und wurden zu Fehlern gezwungen. Die bestrafte der HC gnadenlos mit Gegenstößen, von denen Erlangen „mindestens 16, 17“ (Wulfestieg) verwandelte. Das führte dazu, dass spätestens beim 15:6 (28. Min.) alle Fragen nach der Punkteverteilung geklärt waren. Dincic nutzte die Zeit, um den Perspektivspielern Zeiten auf dem Feld einzuräumen. Insbesondere Patrick Bettig nutzte seinen Einsatz und erzielte seinen ersten Zweitliga-Viererpack.

In der zweiten Hälfte konnte der TuS nicht mehr nennenswert verkürzen, der Abstand zwischen den Teams blieb zweistellig. Sollte Henstedt-Ulzburg im Sonntags-Spiel nicht ebenfalls ein Coup gegen Eintracht Hildesheim gelingen, bleibt der TuS allerdings weiter auf Platz 17 der Tabelle. Am kommenden Wochenende empfängt Ferndorf in eigener Halle dann die TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

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TuS Ferndorf:
Rottschäfer, Hamers; Thomas (5/1), Bettig (4), Aust (3), J.Schneider (2), A.Sijaric (2), Lange (1), Barkow (1), Breuer, Johnen, M.Sijaric, L.Schneider, Hilger

[presseberichte-start quelle=“siegener-zeitung.png“ titel=“Debakel für den TuS Ferndorf“ link=“http://www.siegener-zeitung.de/a/627369/debakel-fuer-den-tus-ferndorf“ datum=“24.11.2012″] [/presseberichte-start]
[presseberichte-more quelle=“expressi.png“ titel=“Ferndorf in Erlangen ohne Chance auf Punkte“ link=“http://www.expressi.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=13750:ferndorfer-in-erlangen-ohne-chance-auf-punkte&catid=44:3-liga&Itemid=235″ datum=“24.11.2012″] [/presseberichte-more]

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