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TuS krasser Außenseiter beim HCE

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Auch der Einsatz von lucas Schneider am Sonntag in Erlangen ist mehr als fraglich (Forto: CST-Medien)

Auch der Einsatz von lucas Schneider am Sonntag in Erlangen ist mehr als fraglich (Forto: CST-Medien)

Für den TuS Ferndorf steht in der 2. Handball-Bundesliga ein Auswärtsspiel an, in dem man nichts zu verlieren hat und quasi nur gewinnen kann. In der am Sonntag (3. April) um 17 Uhr stattfindenden Partie beim HC Erlangen ist der TuS krasser Außenseiter. Die Erlanger, die ihre Heimspiele in der Arena Nürnberg austragen, sind unangefochtener Tabellenführer der 2. Liga und auf blitzsauberem Aufstiegskurs in Liga Eins. Nicht umsonst beschreibt es Mirza Sijaric, sportlicher Leiter der Ferndorfer, so: „Wir treffen da am Sonntag im Prinzip auf eine Erstliga-Truppe. Das ist quasi der FC Bayern München der 2. Handball-Bundesliga“, erklärt Sijaric.

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Mit der entsprechenden Stimmung fahren die Ferndorfer zu dieser Aufgabe: Nämlich gewillt, Vollgas zu geben und bereit zu sein, wenn es die Möglichkeit gibt, etwas auszurichten aber mit dem Wissen, dass wohl niemand erwartet, dass die Siegerländer beim HCE punkten. „Wir fahren natürlich nicht dahin, um kampflos die Punkte abzugeben und Hände zu schütteln. Wir wollen das Spiel und das ganze Spektakel drumherum genießen und eine gute Leistung abliefern“, beschreibt Trainer Michael Lerscht die Ausgangslage. Die hat sich aufgrund des schier übermächtigen Gegners auch durch die deutliche Heimniederlage gegen den ASV Hamm-Westfalen nicht geändert, auch, wenn die erstmal verdaut werden wollte. Immerhin: Die Erkenntnis, dass man wohl gegen andere Teams punkten muss, hat sich seit dem Spiel gefestigt und der HC Erlangen gehört zumindest laut Papier ebenfalls nicht dazu.

Die Ferndorfer fahren also am Sonntag zum absoluten Top-Favoriten der Liga und müssen dabei weiterhin auf wichtige Spieler verzichten. Zu den bekannten Ausfällen (Heyme, Koke, J. Schneider, Paladin, Kolb) haben sich einige Fragezeichen gesellt: Lucas Schneider, Tim Sartisson und Daniel Mestrum werden wohl erst kurz vor dem Spiel wissen, ob sie dabei sein können. Bereits jetzt ist klar, dass der TuS in Erlangen ohne Dragos Oprea antreten wird. Der Rumäne spielt am Wochenende bei seiner Nationalmannschaft und stößt danach wieder zu den Siegerländern.

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