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TuS startet in Springe ins neue Jahr

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"Miki" Trivic trifft hier beim Sieg im Hinspiel gegen Springe (Archivfoto: Schaumann)

„Miki“ Trivic trifft hier beim Sieg im Hinspiel gegen Springe (Archivfoto: Schaumann)

Seit dem 26. Dezember warten die Fans des TuS Ferndorf auf ein Meisterschaftsspiel ihres Teams – nun ist es endlich wieder soweit. Die Zweitliga-Handballer aus dem Siegerland starten am Samstagabend (6. Februar) um 18 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Handballfreunden Springe in die restlichen Spiele der Saison 2015/2016. Zwei Wochen lang hatten die Ferndorfer nach dem letzten Spiel gegen Dormagen frei, wobei Trainer Michael Lerscht seinen Spielern „athletische Hausaufgaben“ mitgab, wie er es nennt. Übersetzt bedeutet das: Lauf- und Krafteinheiten.
Der Coach des TuS: „Ich glaube, die freie Zeit tat uns allen gut. Ich persönlich habe abgeschaltet, die Spieler auch. Es war aber auch ein hartes Programm, das wir seit Juni gefahren haben. Wir haben uns dann ab dem 11. Januar körperlich auf ein wirklich gutes Niveau gebracht. Taktisch war es jedoch ein wenig schwieriger, da wir selten alle Spieler gemeinsam in den Einheiten hatten, da haben wir viel individuell gemacht. Aber summa summarum bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Was wir jedoch jetzt wieder brauchen, sind Pflichtspiele. Spiele, um Punkte, in denen es scheppert. Testspiele und Training alleine sind für einen Sportler nicht zufriedenstellend“, erklärte Lerscht.

presenter3_lindenschmidtDas Team und der Trainer fiebern dem Start also entgegen – und dieser hat es in Sachen tabellarischer Konstellation bereits in sich. Mit Springe wartet der Tabellenletzte der Liga auf die Ferndorfer – ein Duell um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Das ist eine enge Halle in Springe, da erwartet uns ein heißer Tanz. Die Handballfreunde gehen ganz offensiv an das Thema Klassenerhalt ran und von daher haben die auch einen gewissen Druck. Da gilt es für uns, gegen zu halten“, blickt Michael Lerscht voraus.

Der Gegner aus Springe dürfte also gerüstet sein, auch, wenn das Team sich im Gegensatz zum Hinspiel in veränderter Form präsentiert – und das nicht nur durch Änderungen bei den Spielern. Auch Trainer Sven Lakenmacher ist nicht mehr bei den Handballfreunden, stattdessen zeichnet Slava Gorpishin nun für das Team verantwortlich.

In der Aufstellung der Ferndorfer wird am Samstagabend neben den Langzeitverletzten Patrick Bettig und Julian Schneider auch Moritz Barwitzki fehlen, der mit einem Faserriss noch nicht einsatzfähig ist. Kevin John hatte unter der Woche mit einem leichten Infekt zu kämpfen, dürfte aber nicht auf der Ausfallliste stehen.

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