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TuS unterliegt im Kellerduell 

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Neuzugang Dragos Oprea erzielte zwei Tore für den TuS. (Foto: Schaumann)

Neuzugang Dragos Oprea erzielte zwei Tore für den TuS. (Foto: Schaumann)

Nur vier Tage nach dem ersten Auswärtssieg der Zweitliga-Saison 2015/2016 hat der TuS Ferndorf zuhause in der eigenen Halle ein wichtiges Spiel verloren. Im Kellerduell gegen den TV Neuhausen unterlag die Mannschaft von Michael Lerscht mit 24:26 (11:12). Damit rutscht der TuS wieder auf den 16. Tabellenplatz ab, hat nach 25 von 40 Spielen nun drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

presenter3_lindenschmidtMichael Lerscht betonte nach dem Spiel unisono mit seinem Neuhausener Trainerkollegen Aleksandar Stevic, dass in solch spannenden, engen Duellen zweier Mannschaften im Tabellenkeller eben oft Kleinigkeiten den Ausschlag gäben – und damit hat der TuS-Coach genau recht. Diese Kleinigkeiten waren beim zweiten Teil des Doppelspieltages nicht auf Seiten seiner Spieler. Nach einer weitestgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit mit guten Defensivreihen und Torhütern auf beiden Seiten nahm die Partie erst nach dem Seitenwechsel richtig Fahrt auf. Die Schwaben führten bi zur 41. Minute stets mit einem Tor, dann kamen die Gastgeber durch Treffer von Baumgärtner, Ronge und Volentics zur 19:17-Führung – eine Chance, davonzuziehen und eine Vorentscheidung herbeizuführen. Doch erneut schien Ferndorf bei solch neuralgischen Punkten im Spielverlauf nicht konsequent genug, vielleicht auch nicht abgezockt genug.

Es blieb eng, nun legte jedoch die Heimmannschaft immer vor und das bis in die Schlussminuten hinein. In diese Phase fielen auch die ersten beiden Saisontore für Ferndorfs Neuzugang Dragos Oprea, der zwei Mal von der Siebenmeter-Markierung traf. Zwei Minuten vor dem Ende drehte Neuhausen dann durch Daniel Reusch den Spielstand, ging in Führung und konnte den Angriff der Heimmannschaft erwarten. Der misslang trotz siebtem Feldspieler, so dass Torhüter Magnus Becker seine Farben mit einem Wurf ins leere Tor endgültig auf die Siegerstraße schicken konnte.
Am Ende muss sich der TuS vielleicht nur vorhalten, dass man entscheidende Phasen nicht nutzen konnte, dass das Überzahlspieler weiterhin verbesserungswürdig ist und dass man weiterhin an jedem Spieltag mit Vollgas kämpfen muss, um siegfähig zu sein und zu bleiben. Aber mindestens Letzteres war den Verantwortlichen ohnehin klar.
TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl, Koke (7/4), Baumgärtner (4), Trivic (3), Ronge (2), Mestrum (2), Volentics (2), Oprea (2/2), Basic (1), Heyme (1), Barwitzki, Sartisson, John.

Alle Fotos: Horst Schaumann

 

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