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TuS verliert wichtige Punkte gegen SV Henstedt-Ulzburg

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Dennis Aust wird hier "unsanft" am Torwurf gehindert (Foto: Schaumann)

Dennis Aust wird hier „unsanft“ am Torwurf gehindert (Foto: Schaumann)

Die Ferndorfer Welt war gegen den SV Henstedt/Ulzburg für 50 Minuten in Ordnung, 56 Minuten herrschte zumindest das gute Gefühl vor. Dann aber setzten sich in den verbleibenden Minuten die Gäste mit ihren ersten Führungen von 33:33 entscheidend auf 36:33 ab, und der TuS, der lange wie der sichere Sieger gewirkt hatte, stand beim Anpfiff mit leeren Händen da.

„Ich habe grade mit einem Spieler von Henstedt gesprochen und er hat mir gesagt, er hätte keine Ahnung, warum sie heute gewonnen haben. Mir geht das grade genauso“, sagte Ferndorfs Torwart Max Hamers nach dem Spiel, das die Siegerländer mit 35:37(19:18) verloren hatten. Fakt ist: Die von beiden Seiten erwartete „Abwehrschlacht“ (beide Teams hatten zuletzt über gute Defensivleistungen Punkt verbucht) wurde es nicht an der „Stählerwiese“.

Das Spiel begann mit einem Traumstart für den TuS: Nach drei Minuten stand ein 3:0 auf der Anzeigetafel, mit Basics anfänglicher Manndeckung gegen Torjäger Völzke hatte Trainer Caslav Dincic die Nordlichter offenbar eiskalt erwischt und einen Nerv getroffen. Das Manko beim zwischenzeitlichen Ferndorfer 7:3: Es hätte eigentlich noch höher ausfallen können, die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gastgebern. Bis zum 14:9 durch Linksaußen Alen Sijaric blieb Ferndorf deutlich in Führung. Nachdem Lange beim 16:13 eine Zeitstrafe kassierte, war der Vorsprung aber schnell aufgebraucht, die „Frogs“ kamen bis auf ein Tor (16:15) heran. Ferndorf konnte über ein Unterzahltor von Dennis Aust und ein weiteres Sijaric-Tor noch einmal auf 18:16 vorlegen, beim 18:18 war der SV aber erstmals in der Partie wieder auf Gleichstand zurückgekommen.

Die kämpferische Einstellung bei den Gästen war vorbildlich, die individuell starken Aktionen von Makowka und Wrage brachten das Team von Tobias Skerka wieder auf Augenhöhe zurück. Im zweiten Durchgang sah es dann aber lange so aus, als würden sich die Ferndorfer von dem verlorenen Vorsprung nicht beeindrucken lassen. Nach dem 19:19 zog der TuS binnen drei Minuten auf 24:20 davon, konnte diesen Abstand bis zum 28:24 (43.) aufrecht erhalten. Aber im Angriff kamen die Gastgeber nun immer schlechter zurecht, Henstedt stand von Minute zu Minute kompakter und verdichtete geschickt die Räume.

Zwei Mal konnte Heider Thomas bei drohendem Zeitspiel noch die Drei-Tore-Führung verteidigen (30:27, 31:28), mit einem Dreierpack zum Ausgleich kam Henstedt aber zurück und schien in den Schlussminuten das Quäntchen Glück mehr zu haben. Die Abpraller landeten bei den Gästen, die Rückraumwürfe der „Frogs“ fanden nun konsequenter ihr Ziel. Und spätestens, als Völzke zum 36:33 traf, sanken die Hoffnungen der Ferndorfer Anhänger auf ein „Happy End“ gegen Null. Ein Doppelpack von Basic konnte die Wende nicht mehr herbeiführen, am Ende stand ein 35:37 auf der Anzeigetafel. Somit hat der TuS den Sprung auf Tabellenplatz 17 verpasst, zum rettenden Ufer sind es weiterhin vier Punkte Rückstand.

TuS: Rottschäfer, Hamers – Aust (8/2), Thomas (7), Basic (5), A.Sijaric (5), Barkow (3), Lange (3), Prskalo (2), Schneider (2), Breuer, Hilger, M. Sijaric (n.e.), Bettig (n.e.).
SV: Hampel, Peveling – Völzke (8), Jurgeleit, Wrage (je 7), Makowka (5), Lauenroth (3/1), Kibat, Kohnagel, Pries (je 2), Lang (1), Bastian, Wendtland.

Alle Fotos: Horst Schaumann
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