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TuS vor schwerer Hürde

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Auch die Treffer von Moritz Barkow werden in Lemgo wichtig sein (Foto: Schaumann)

Auch die Treffer von Moritz Barkow werden in Lemgo wichtig sein (Foto: Schaumann)

Eine weite Auswärtsfahrt steht für den TuS Ferndorf am kommenden Wochenende auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag (18 Uhr) sind die Siegerländer bei der HSG Lemgo II zu Gast und treffen damit auf einen ordentlichen „Brocken“. Auch in der Tabelle spiegelt sich die Schwere der Aufgabe wieder: Es trifft der Zweite auf den Fünften. Die HSG Lemgo spielt technisch starken, schnellen Handball und hat in Dominik Ebner ihren besten Torschützen (bisher 66 Tore).

Während die HSG gegen Hagen nur knapp verlor, gab es u.a. Siege gegen die starken Teams Leichlingen, Korschenbroich und Schalksmühle, gegen Krefeld spielten die Ostwestfalen unentschieden. Trainer der „Lemgo Youngsters“, die übrigens mit 362 Treffern bisher offensivstärkste Mannschaft der Liga sind, ist Ex-Nationalspieler Florian Kehrmann. Gründe genug also, den Gastgeber am Sonntag mehr als ernst zu nehmen, das betonte auch Trainer Erik Wudte: „Lemgo ist für mich die stärkste Zweitvertretung der Bundesligisten. Die spielen einen attraktiven, schnellen Handball, spielen unterschiedliche Abwehrsysteme, sind körperlich robust und sind sehr mutig im Angriff. Schwer auszurechnen!“, zollt Wudtke dem Gegner großen Respekt.

Doch der TuS Ferndorf darf ruhig mit breiter Brust in die Volker-Zerbe-Halle nach Lemgo fahren, steigen die Siegerländer doch mit einem gehörigen Lauf von acht Siegen in Folge in den Bus. „Bei mir spielt diese Serie keine ROlle, da denke ich nicht oft dran. Wir freuen uns darüber, aber wir haken die Partien ja auch schnell ab und versuchen uns auf die nächste Aufgabe zu fokussieren. Der feste Rhythmus der Trainingswoche lässt da gar keine große Zeit, über Serien nachzudenken“, erklärt der 41-Jährige Wudtke.

Für den TuS wird es darum gehen, aus den Fehlern des Heimauftritts gegen Korschenbroich zu lernen, denn vor einer Woche bekam man – so Wudtkes Aussage – einen „Schuss vor den Bug“, als man lange einem Rückstand hinterherlief. „Wir waren gegen Korchenbroich wohl am Anfang ein wenig übermotiviert und später ein bisschen unruhig. Das muss besser werden, wir müssen auch und gerade am Anfang kaltschnäuziger mit unseren Chancen umgehen.“ Wie auch Korschenbroich dürften die Lemgoer der Wudtke-Sieben jedoch mit ihrem schnellen Spiel und der Tatsache, dass die HSG rasch und direkt den Abschluss sucht, liegen. „Wir freuen uns auf das Spiel, das ist ein toller Gegner. Wir mögen ja nicht unbedingt Mannschaften, die das Tempo verschleppen wie z.B. Aurich im letzten Jahr. Das wird in Lemgo nicht passieren. Da geht es ruckzuck, die Tore stehen in der engen Halle direkt an der Wand, da rollt der Ball aus dem Netz von alleine zur Mittellinie. Es wird rauf und runtergehen.“

Personell bangt Erik Wudtke um Abwehrchef Heider Thomas, der mit Schulterproblemen zu kämpfen hat, darüber hinaus leidet Tim Sartisson erneut an einer Patellasehnenentzündung.

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