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TuS vor weiterer Heimprüfung

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Zum letzten Teil der Heimspiel-Trilogie empfangen die Ferndorfer Handballer am Samstagabend Bundesliga-Absteiger Eintracht Hildesheim. Die Mannschaft von Gerald Oberbeck konnte im Oberhaus in der vergangenen Saison nur vier Zähler einsammeln und musste damit zum dritten Mal in den vergangenen zwölf Jahren nach einem Auf- den direkten Wiederabstieg hinnehmen.

Vorteil am vorhersehbaren Abgang aus Liga eins: Die Eintracht konnte ihre Personalplanungen frühzeitig in Angriff nehmen, viele wichtige Leistungsträger auch für die Fortsetzung in der zweiten Bundesliga gewinnen. Das Ergebnis: Ein 21 Mann (!) starker Kader mit viel Bundesliga-Erfahrung. „Sie haben starke Torhüter, einen guten Rückraum, wo jede Position dreifach gut besetzt ist und viel Bundesliga-Erfahrung. Auch, wenn sie durch Verletzungspech im Moment nur Elfter sind, schätze ich sie immer noch als einen Favoriten auf den Titel ein. Sie werden um Platz eins bis fünf spielen“, beschrieb TuS-Trainer Caslav Dincic den Gegner.

Bei den Ferndorfern sind die angeschlagenen Spieler allmählich wieder fit. Lediglich bei Kreisläufer Bennet Johnen (Muskelfaserriss im Oberschenkel), der auf eigene Verantwortung schon gegen Leipzig in der Abwehr mithalf, muss man abwarten, ob und wenn ja, wofür es am Samstag (Anpfiff wie gewohnt um 19.30 Uhr) reicht.

Durch die Niederlagen in den vergangenen Spielen ist der TuS in der aktuellen Tabelle Letzter, der Druck durch das Umfeld wächst. Dincic nahm vor dem schweren Spiel gegen Hildesheim allerdings Druck von der Mannschaft. „Objektiv betrachtet muss man zufrieden sein. Wenn wir ein bisschen cleverer gespielt hätten, hätten wir in allen Spielen außer gegen den Bergischen HC und Emsdetten gewinnen können. Auch in der 3. Liga hätten unsere Leistungen gegen 99 Prozent der Mannschaften gereicht, da wären unsere Fehler auch nicht so hart bestraft worden. Das ist eben der Unterschied zur zweitem Liga. Bei uns muss alles passen, damit wir eine Chance auf Punkte haben.“ Gegen die Niedersachsen ist Ferndorf am Samstag in der klaren Außenseiterrolle – eine Position, die dem TuS in den bisherigen Spielen oft geschmeckt hat.

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