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TuS will Leistung bestätigen

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vb_nordhorn„Es soll möglichst keine Eintagsfliege sein“ – das war die Ant­wort von Trainer Michael Lerscht auf die Frage, was man aus dem zweiten Saisonsieg beim TV Emsdetten außer den zwei wichtigen Pluspunkten noch mitnehmen könne. Und das lässt entsprechend auf die Vorhaben des TuS Ferndorf vor dem nächsten Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen schließen, das am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr in Kreuztal stattfindet. Eine Partie, in der die Ferndorfer vermeiden wollen, wieder in die alte, negative Serie zurückzufallen. Diese war mit vier Niederlagen in Folge wenig förderlich für Kopf und Tabellenstand gewesen. Damit das gelingt, streben die Verantwortlichen und Spieler gegen Nordhorn wieder eine ansprechende Leistung an. Und beim Ergebniswunsch bzw. der Ergebnisprognose hält man sich bedeckt, wie das seit dem Aufstieg vor mehr als einem Jahr gang und gäbe ist bei den Siegerländern. „Es geht darum, dass wir uns stabilisieren und zuhause mehr von dem zeigen, was in Emsdetten vor einer Woche schon gut funktioniert hat“, erklärt Michael Lerscht.

In der Partie im Emsland (29:28) hatte der TuS zum ersten Mal über 26 Tore geworfen, die Offensive mit einem effektiven Daniel Mestrum (acht Tore) hatte gut funktioniert, dazu ein starker Rückhalt mit Kai Rottschäfer – hört sich alles nach sinnvollen Rezepten für das Heimspiel gegen Nordhorn an. Besonders, da Mestrum nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden in Emsdetten nichts Schlimmeres zu vermelden hat, der Linksaußen ist fit und kann spielen. Seine Trainingskünste hat unter der Woche übrigens vor allem Ferndorfs sportlicher Leiter Mirza Sijaric mit Unterstützung von Hilmar Gudmundsson beobachtet, Trainer Michael Lerscht weilte beruflich auf Klassenfahrt (der 32-Jährige ist Lehrer) und war erst zur letzten Einheit vor dem Spiel wieder anwesend. Unabhängig davon haben die Verantwortlichen das TuS-Team auf den Gegner wie vor jedem Spiel entsprechend gut vorbereitet.

Und dazu gehört der Hinweis, dass die HSG Nordhorn-Lingen derzeit hinter den eigenen Erwartungen hinterher läuft. Das Team hat bisher 4:8-Punkte geholt und steht damit auf dem 14. Tabellenplatz. Nun gibt die HSG also ihre Visitenkarte in Kreuztal ab. Auf dieser Visitenkarte steht vor allem der Gewinn des EHF-Pokals im Jahr 2008. Handball-Deutschland fieberte vor acht Jahren mit der HSG, als das Team aus Nordhorn im Finale in zwei Spielen den FCK Handbold Kopenhagen besiegte. Nach diesem Erfolg mussten die Rot-Weißen durch einige Schwierigkeiten: Nach der Insolvenz (2009) folgte der Zwangsabstieg aus Liga Eins und schließlich die Etablierung als neue GmbH in der zweiten Bundesliga. Im vergangenen Jahr belegten die Niedersachsen den achten Platz. Bester Torschütze bei der Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann ist Jens Wiese, Rechtshänder im Linken Rückraum, mit derzeit 33 Treffern. Übrigens ist die Bilanz aus der vergangenen Zweitliga-Saison für die Ferndorfer durchaus positiv: Zu­hause gewann das Lerscht-Team mit 29:25 (Dezember 2015), in Nord­horn (Mai 2016) holte man beim 25:25 einen Punkt.

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