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TuS will weiter begeistern

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Auf die Abwehr - hier mit Lucas Schneider - wird es auch gegen Essen wieder ankommen. (Foto: Schaumann)

Auf die Abwehr – hier mit Lucas Schneider – wird es auch gegen Essen wieder ankommen. (Foto: Schaumann)

TuS gegen TUSEM – oder Ferndorf gegen Essen. Am kommenden Samstag (3. Oktober) um 19:30 Uhr empfängt der Handball-Zweitligist aus dem Siegerland die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. Mit 6:6-Punkten aus den ersten sechs Spielen hat der TuS Ferndorf einen absolut gelungenen Saisonstart hingelegt. Dabei teilen sich die Erfolge aktuell genau auf: Auswärts verlor das Team von Michael Lerscht drei Mal, zuhause gab es drei, teils überzeugende, Siege. Davon auszugehen, diese Serie ginge nun so weiter, wäre vermessen. Dennoch: Die Ferndorfer haben durchaus eine breite Brust, wenn sie in der eigenen Halle vor den eigenen, begeisterten Fans spielen. Der Gegner am Samstag hat es aber durchaus in sich: Die Essener sind gespickt mit individueller Klasse und reichlich Erfahrung – Trainer Stephan Krebietke kann einiges auf die Platte werfen. Bei den Essenern ist Linksaußen Lasse Seidel mit 41 Treffern der beste Torschütze, danach folgt der ehemalige Nationalspieler Michael Hegemann (38 Tore). Der Doppelspieltag ging für TUSEM mit zwei Niederlagen aus – gegen die Wölfe aus Rimpar und am vergangenen Sonntag zuhause gegen den Tabellenzweiten HSC Coburg unterlag man.

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Der TuS Ferndorf dagegen hatte am Sonntag spielfrei, was Trainer Michael Lerscht nutzte, um sich in Essen die Partie des Gegners anzusehen und festzustellen, dass es wie erwartet eine schwere Aufgabe für die Siegerländer werden wird. Und damit wischt der 31-Jährige auch alle Erwartungshaltungen an einen vierten Heimerfolg in Serie zunächst mal vom Tisch – ohne damit jedoch andeuten zu wollen, dass man nicht gerne gewinnen möchte. „Aber ich denke, dass wir mit dem Selbstverständlichkeitsprinzip schlecht fahren, es sollte niemand denken, dass wir so in das Spiel gehen. Eine gewisse Lockerheit ist wichtig, damit wir entspannt Auftritte abliefern können“, so Lerscht. Gegen TUSEM Essen hat man bereits in der Vorbereitung gespielt, beim Turnier in Neuss verlor der TuS 22:26. Dieses Ergebnis dürfte aber ein Muster ohne Wert sein, denn die Einstellung und das Zusammenspiel haben sich bei den Ferndorfern seitdem extrem entwickelt.

Nach wie vor muss der TuS auf den Langzeitverletzten Niklas Reuter verzichten, auch für Patrick Bettig dürfte ein Einsatz wohl noch zu früh kommen. Anwurf am Samstag in der Stählerwiese gegen den dreifachen Meister der späten 80er Jahre, den TUSEM Essen, ist um 19:30 Uhr.

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