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TuS zahlt in Dormagen Lehrgeld

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Nichts zu holen gab's für den TuS in Dormagen - klare Niederlage.

Nichts zu holen gab’s für den TuS in Dormagen – klare Niederlage.

Mit einem vom Ergebnis her ernüchternden Spiel ist der TuS Ferndorf in die Saison der 2. Handball-Bundesliga gestartet. Bei Vorjahres-Aufsteiger TSV Bayer Dormagen kassierte die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht am Freitagabend eine 25:37 (13:21)-Niederlage. Dabei lagen die Ferndorfer in Dormagen nur in der ersten Minute in Führung, als Neuzugang Miroslav Volentics vom Kreis das 0:1 erzielte – im Anschluss behielten die Gastgeber von Trainer Jörg Bohrmann über das gesamte Spielgeschehen die Oberhand.

Gegen den schnellen und agilen Angriff der Bayer-Sieben war in der TuS-Defensive kein Kraut gewachsen. Dies wurde bereits in den ersten Minuten deutlich, als sich der TSV gleich mit 5:2 absetzte – zwei Tore erzielte in dieser Anfangsphase Rechtshänder Sebastian Damm, der am Ende mit 12 Treffern bester Werfer der Partie wurde. Auch eine Umstellung der offensiven 3-2-1-Deckung auf eine defensive 6-0-Abwehr oder sogar später auf eine 4-2-Formation brachte keine wirkliche Besserung. „Diese Maßnahmen haben leider alle nicht gefruchtet. Wir haben zu keiner Phase des Spiels und in keinem Mannschaftsteil wirklich Zugriff auf die Partie bekommen – und leider haben wir daher auch zurecht verloren“, analysierte Michael Lerscht den ersten Auftritt seiner Mannschaft in der 2. Liga.

Tatsächlich hatte Bayer Dormagen auf alle Versuche der Ferndorfer eine Antwort parat und präsentierten sich gedanklich und körperlich immer einen Schritt schneller. Dass der TuS in diesem Auftaktspiel keine Punkte würde entführen können, stand bereits zur Halbzeit fest, als Dormagen auf 21:13 davongezogen war. Nach 39 Minuten betrug der Vorsprung zum ersten Mal 10 Tore (28:18), am Ende stand ein deutliches 37:25 zu Buche. „Wir wollten in der Liga ankommen, hatten uns hier etwas ausgerechnet. Da fällt es schwer, etwas Positives mitzunehmen bei einem solchen Ergebnis. Wenn es etwas gibt, dann ist das die Angriffsleistung von Julian Schneider mit zehn Toren“, gab ein durchaus enttäuschter Michael Lerscht zu Protokoll. Für die gesamte Mannschaft gilt es jetzt, diese Partie aufzuarbeiten und mit neuem Schwung und gut vorbereitet in das erste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Springe (19:30 Uhr) zu gehen.

TuS Ferndorf: Puhl, J. Schneider (10/4), Volentics (7/3), Koke (3), Barwitzki (2), Paladin (1), Heyme (1),  L. Schneider (1), Sorg, Baumgartner, John, Sartisson, Trivic.

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