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TuS zum Duell der Aufsteiger

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Nach der Pflicht ist vor der Kür. Und weil das so ist, hatten die Ferndorfer Handballer nach dem grandiosen Überraschungssieg gegen Spitzenreiter TV Emsdetten auch nicht lange Zeit, ihren Triumph zu genießen. Am Montag stand wieder reguläres Training auf dem Programm, am morgigen Mittwoch folgt bereits das nächste Vier-Punkte-Spiel. Gegner ist dann die SG Leutershausen, gegen die die Ferndorfer im Hinspiel an der „Stählerwiese“ mit 24:27 unterlagen. „Das war eine gerechte Niederlage“, blickte Caslav Dincic auf das Hinspiel zurück. Allgemein befindet der Ferndorfer Trainer den bevorstehenden Gegner für besser, als es der Tabellenplatz (Leutershausen hat mit 9:33 Punkten die Rote Laterne) vermuten lässt. „Sie haben eine junge, gut ausgebildete Mannschaft, die schönen, schnellen Handball spielt“, sagte Dincic. „Die meisten Niederlagen von ihnen waren knapp, ihnen fehlt noch die Erfahrung. Ähnlich wie uns in der Hinrunde.“

Für beide Mannschaften ist das direkte Duell Achtzehnter gegen Neunzehnter ein eminent wichtiges Spiel, für die SG vielleicht bereits sogar das entscheidende. Bei einer Niederlage hätten die Franken sieben Punkte Rückstand auf Ferndorf – realistisch betrachtet wären das wohl schon zu viele, auch, wenn in der zweiten Liga fast jeder jeden schlagen kann. „Wir stehen unter Druck. Wir dürfen zu Hause keine Punkte mehr liegen lassen, sonst war‘s das. Das ist aber auch jedem in meiner Mannschaft klar“, äußerte sich entsprechend SGL-Trainer Holger Löhr im Vorbericht auf der Leutershausener Homepage.

Morgen um 20 Uhr ist Anpfiff in der Heinrich-Beck-Sporthalle in Hirschberg-Leutershausen. In Spielkleidung dürfte dann auch wieder Max Hamers dabei sein, der Torwart absolvierte am Montag die erste Laufeinheit. Gestern Abend erfolgte eine Videoanalyse vom bevorstehenden Gegner. „Sie können variabel spielen, sowohl in der 3:2:1- als auch in der 6:0-Deckung“, kündigte Dincic an. Ein unbequemer Gegner also, der auf die Siegerländer zukommt und aufgrund seines Kampfgeistes nicht umsonst den Spitznamen „Rote Teufel“ trägt. Aber wer es schafft, den Ligaprimus zu schlagen, für den dürfte es eigentlich auch möglich sein, die Leutershausener Hölle zufrieren zu lassen…

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