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Und wieder ein Spitzenspiel!

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Im ersten Spitzenspiel vor Wochenfrist hat der TuS Ferndorf dominiert – nun steht das zweite Duell gegen einen Spitzenreiter auf dem Programm. Am Samstag um 19:30 Uhr empfängt die HSG Krefeld die Siegerländer am Königshof. Die HSG stellt mit Platz Eins und bisher starken 11:3 Punkten sicher eine der positiven Überraschungen der bisherigen Spielzeit in der 3. Liga West.

Das Team von Olaf Mast kommt besonders ausgeglichen daher, der Top-Torschütze der Krefelder ist Tim Gentges mit 31 Treffern – der damit in der Liste der besten Shooter der Liga „nur“ den 21. Platz innehat: Bei der HSG sind viele Spieler in der Lage, regelmäßig Tore zu erzielen. Dazu zählen auch die formstarken Phlak, Pletz, Schneider und Hombrink. Zwischen den Pfosten steht Phillip Ruch oder zuletzt Malte Jäger, der ähnlich wie bei Ferndorf Lucas Puhl, im letzten Spiel seiner Mannschaft (30:29 in Neuss) mit überragenden Leistungen half.

Alles Dinge, die dem Trainer des TuS Respekt vor dem Gegner abringen: „Krefeld hat eine erfahrene Mannschaft, vor allem im Rückraum. Sie haben sich als Spielgemeinschaft gefunden und sind mittlerweile etabliert in der Liga. Sie streben nach Höherem und das tun sie entsprechend der Personalverpflichtungen auch zurecht“, so Wudtke.

Zwei Spieler der Siegerländer haben eine Krefelder Vergangenheit. Während die von Heider Thomas schon ein Weilchen zurückliegt, wechselte Linkshänder Niklas Weis erst zum Sommer vom Mast-Team nach Ferndorf. Weis wird am Samstagabend natürlich zum Einsatz kommen, bei Thomas ist dies indes fraglich: Der lange Rechtshänder kugelte sich im Heimspiel gegen Hagen den Finger aus. Auch Torhüter Kai Rottschäfer hat noch mit den Folgen seiner Grippe zu kämpfen, er hat nur eine Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert. Definitiv ausfallen wird Philipp Keusgen aufgrund einer neuen Bänderverletzung.

Dass gerade der eventuelle Ausfall von Rottschäfer und Thomas Einfluss auf das Spiel des Tabellendritten aus dem Siegerland hat, verhehlt Cheftrainer Erik Wudtke nicht. „Ja, das hat es. Heider ist für uns sowohl in der 6:0 als auch in der 3:2:1-Deckung unser zentraler Abwehrspieler. Das bedeutet, wir müssen wahrscheinlich umstellen und sind auf dieser Position nicht so stark besetzt. Und mit Kai fehlt uns wohl ein Teil unseres extrem starken Torhüter-Duos, auch das ist für einen Trainer nicht ideal.“

Trotzdem: Der Tabellendritte geht mit Hoffnung in das Spitzenspiel: „Der Anspruch, dort zu gewinnen, ist da. Wir sind so gefestigt und stabil, dass wir das so sagen können. Dass wir jetzt auch mehr Selbstbewusstsein haben als noch vor ein paar Wochen, erklärt sich von selber. Aber meine Aufgabe ist es auch, die Jungs auf dem Teppich zu behalten, denn in der Stunde des Erfolgs macht man die meisten Fehler. Aber wir wollen dort gewinnen, es gibt nichts Schöneres, als gegen einen Tabellenführer auswärts zu gewinnen“, so Wudtke.

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