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Wichtiges Spiel für TuS Ferndorf in der Stählerwiese

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Auch auf die Tore von Uros Paladin ist der TuS am Samstag angewiesen (Foto: Schaumann)

Auch auf die Tore von Uros Paladin ist der TuS am Samstag angewiesen (Foto: Schaumann)

Der hohe Rhythmus der 2. Handball-Bundesliga geht vorerst weiter: Nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende erwartet der TuS Ferndorf am Samstagabend (Anwurf 19:30 Uhr) in der Kreuztaler Sporthalle Stählerwiese die SG BBM Bietigheim. Diese Partie des 13. Spieltags der Liga ist für den TuS das siebte Heimspiel und gleichzeitig die Möglichkeit, das Punktekonto wieder auszugleichen. Dieses hatte sich durch zwei Niederlagen am Doppelspieltag mit 10:12 erstmals seit mehreren Wochen wieder in den negativen Bereich geschoben. Nach wie vor bauen die Siegerländer auf ihre Heimstärke und wollen dem Gegner aus Schwaben, der aktuell Tabellenplatz 20 belegt, einen harten Fight liefern. Dabei kommt es Trainer Michael Lerscht selbstverständlich nicht gelegen, dass mit Julian Schneider und Alexander Koke nicht nur “Herz und Hirn” der jungen Mannschaft ausfallen, sondern gleichzeitig auch noch über ein Drittel Tore wegfällt. 105 von 297 Treffern gehen bisher auf das Konto der beiden – kein Wunder also, dass Lerscht sagt: “Wir können sie nicht gleichwertig ersetzen.” Umso beeindruckender ist es, wie bereits im Heimspiel gegen den HC Erlangen mit diesem Umstand umgegangen wurde, ja, schon die Reaktion unmittelbar nach der Verletzung Kokes in Hamm zeigte bei den jungen Spielern genau die Tugenden, die jetzt gefragt sind.

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Die SG BBM Bietigheim hat noch in der vergangenen Saison in der ersten Liga gespielt, ist dann als Tabellenneunzehnter abgestiegen. In der laufenden Zweitliga-Spielzeit hat das Team von Hartmut Mayerhoffer bisher 4:18 Punkte durch einen Sieg und zwei Unentschieden geholt. Besonders auswärts läuft es noch nicht rund für die Schwaben. In sechs Spielen in der Fremde hat die SG sechs Mal verloren. Top-Torjäger in Diensten der auswärts meist in schwarz-weiß spielenden Bietigheimer ist Rechtsaußen Christian Schäfer, der bisher 69 mal ins Schwarze traf, dabei 31 Siebenmeter verwandelte. Mit Torwart Stanislaw Gorobtschuk setzen die Schwaben zwischen den Pfosten auf einen alten Bekannten in Ferndorf: Der mittlerweile 27-Jährige war 2008/2009 für ein Jahr auf Doppelspielrecht (VfL Gummersbach) für die Siegerländer aktiv. Nach sechs Jahren in Eisenach wechselte der 1,93 Meter große Schlussmann in diesem Sommer zum heutigen Gegner. Im letzten Spiel erkämpfte sich die SG zuhause ein 24:24-Unentschieden gegen den ASV Hamm-Westfalen.

Da beim TuS wie oben erwähnt die Langzeitverletzten Schneider und Koke, dazu Patrick Bettig und Niklas Reuter weiterhin ausfallen, dürften auch in diesem Heimspiel die jungen Akteure Tim Kolb, Kai Ronge oder Michel Sorg zumindest im Kader stehen. Vor allem Tim Kolb bestand zuletzt die Feuertaufe Zweite Bundesliga und kam zu ersten Zeiten und Toren.

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