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Wiedergutmachung ist angesagt

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ist nach dem Spiel ist…zweite Liga. Nach der deutlichen Niederlage beim HC Empor Rostock kamen die Siegerländer heute gegen fünf Uhr morgens am Ferndorfer „Backes“ an – und damit 38,5 Stunden vor ihrem nächsten Ligaspiel. Zieht man den fälligen, aber aufgrund von Studium und Beruf höchstens bei einem freien Tag möglichen Schlaf ab, dürften es in etwa 30 Stunden gewesen sein, bis am morgigen Samstag (Anpfiff um 19.30 Uhr) der TV Bittenfeld in der Sporthalle an der „Stählerwiese“ seine Visitenkarte abgibt.

Apropos Schlaf: Auf den verzichtete Trainer Caslav Dincic fast vollständig zur Nachtzeit. „Ich habe bis 7.30 Uhr heute Morgen Videos von Bittenfeld angesehen“, erzählte der Trainer, der wie die mitgereisten Zuschauer sprachlos angesichts der vielen Fehler seines Teams in Rostock war. „Ich bin auch geschockt, das war ein Totalausfall“, sagte Dincic nach der Niederlage. Gegen die Rostocker fand Ferndorf nie zu seinem Spiel, fast jeder Gegenangriff war ein Treffer. Dass Heider Thomas und Lucas Schneider auf dem Feld fehlten, wollte Dincic nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Das kann nicht alles an Heider gelegen haben.“ Auch Ferndorfs Sportlicher Leiter Frank Wulfestieg fand deutliche Worte. „ Am Montag wird darüber gesprochen. Das hat nichts mit fehlender Qualität zu tun, das ist Einstellungssache.“

Eine 100-, wenn nicht 120-prozentige Einstellung wird beim TuS nötig sein, um gegen Bittenfeld in eigener Halle besser abzuschneiden. Die „Wild Boys“ genannte Mannschaft von Trainer Günter Schweikart, dessen beide Söhne Michael und Jürgen die Spielmacherposition im Team bekleiden, ist mit 19:9 Punkten aktueller Tabellenvierter. Kleiner Hoffnungsschimmer für die Ferndorfer: Alle neun Minuspunkte, die die „Wild Boys“ auf dem Konto haben, stammen von Auswärtsspielen.

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