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Wiedersehen mit Dennis Aust

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Einsatz erwartet Trainer Erik Wudtke von seinen Spielern - hier Bennet Johnen gegen Gummersbach (Foto: Schaumann)

Einsatz erwartet Trainer Erik Wudtke von seinen Spielern – hier Bennet Johnen gegen Gummersbach (Foto: Schaumann)

Dennis Aust in Kreuztal – ein bekanntes Bild. Jedoch nicht in einem fremden Trikot. Das genau wird aber am Samstagabend passieren, wenn der TuS Ferndorf um 19:30 Uhr, zu bekannter Anwurfzeit, den Neusser HV erwartet. Zu dem Rheinländer Club war Aust vor der Saison gewechselt, nachdem er sieben Jahre lang das Trikot der Ferndorfer und die Sympathien des Publikums getragen hatte. Und so wird es für den Linkshänder auch kein normales Spiel sein, wenn er an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. „Ich freue mich sehr darauf. Die Atmosphäre und die Fans, das vermisse ich schon. Ich hoffe auch nicht, dass ich da zu sehr als Gegner empfangen werde, sondern eher als Teil der Ferndorfer Gemeinschaft. Es wird cool, meine zweite Heimat wiederzusehen, die Fans und die alten Bekannten.“

Alte Freundschaften hin oder her – während der 60 Minuten werden diese von beiden Seiten ruhen. Dann geht es um Zählbares, das beide Teams gut gebrauchen können. Der TuS Ferndorf im Kampf um die Meisterschaft und die Verteidigung der Tabellenspitze gegen weiterhin angreifende Hagener – und der Neusser HV im Kampf gegen den Abstieg, denn die Gäste befinden sich derzeit mit 13:25 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz der 3. Liga West.  In einem wahren Abstiegsfight gab es zuletzt ein Unentschieden beim Soester TV. Immer wieder machte das Team von Trainer Rene Witte mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam – so der Sieg gegen Lemgo oder das Unentschieden gegen den Leichlinger TV. Bester Schütze in Reihen der Rheinländer ist Christopher Klasmann mit 94 Toren, er ist mit 30 Treffern auch sicherster Siebenmeter-Schütze.

Beim TuS hingegen will man die Maxime bewahren, die das Team in den letzten Monaten so stark gemacht hat: Zusammenhalt, Disziplin und vor allem: Keine Gedanken an etwas anderes außerhalb des nächsten Gegners. Die Serie von mittlerweile 16 Siegen in Folge – für das Spiel am Samstagabend ist sie egal. Wie wichtig diese Konzentration und das Herangehen an die jeweilige Aufgabe ist, zeigen im Übrigen auch die Zahlen: Ferndorf hat weder den besten Angriff noch die beste Abwehr der Liga, aber der TuS war eben in den vergangenen Wochen und Monaten auch in der Lage, knappe Spiele mit einem oder zwei Toren Unterschied zu gewinnen. Dabei helfen kann Trainer Erik Wudtke nun auch wieder ein Duo, das zuletzt ausfiel: Tim Sartisson und Philipp Keusgen sind in der Woche ins Training eingestiegen und vergrößern zumindest die Optionen für Wudtke.

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