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Publikum treibt TuS zum Punktgewinn

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Linksaußen Miza Sijaric beim Sprungwurf (foto: Schaumann)

Hexenkessel-Atmosphäre, eine Krimi-Schlussphase und am Ende ein verdientes 28:28: Das Heimspiel des TuS Ferndorf gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim hatte alles zu bieten, was man ein Handballfan sich von einem Spiel wünschen kann und bot aus Sicht des TuS, der fast 58 Minuten zurückgelegen hatte, ein zufriedenstellendes Ende.

Wenn man eine Parallele zum Heimspiel der Ferndorfer sucht, wird man in der Handball-Bundesliga fündig. 24 Stunden vor den Siegerländern musste Tabellenschlusslicht TUSEM Essen bei der HSG Wetzlar antreten – und entführte einen Punkt beim vorher Tabellendritten der DKB-Bundesliga. Ähnlich wie bei den Essenern in der Rittal-Arena war es der Kampfgeist der Ferndorfer, der den Punktgewinn gegen die Badener an der „Stählerwiese“ ermöglichte. Denn spielerisch hatten die Gäste um Mittelmann Andrej Kogut lange eine halbe Klasse besser ausgesehen. Dass die Abwehr der TSG-Trainer Thomas König ganz und gar nicht gefallen konnte, machte sich durch den überragenden Kevien Klier im Gästetor nicht bemerkbar. Mit den Paraden des Friesenheimer Schlussmanns setzte sich Friesenheim schnell ab, führte 6:2.

Ferndorf kam zunächst gar nicht ins Spiel, wirkte zu behäbig. Mit Umstellung auf 3:2:1-Deckung und der Hereinnahme von Tim Hilger auf die Mitte und vor allem Kai Rottschäfer im Tor, kämpfte der TuS sich aber zunehmend heran, bis Dennis Aust nach 39 Minuten erstmals beim 19:19 den Ausgleich wieder hergestellt hatte. Wichtig in dieser Phase war, dass die Fans die Hallenluft mit jeder Minute mehr zum Brennen brachten. „Man hat heute gesehen, wie sehr wir das Publikum brauchen“, strahlte Carsten Lange nach dem Spiel zufrieden über den lautstarken Rückhalt. Nach dem 19:19 durch Aust blieb es ein umkämpftes Duell, mit leichten Vorteilen für Friesenheim.

Erst nach 58 Minuten und vier Sekunden konnte Ferndorf eine Führung verzeichnen, Bennet Johnen traf vom Kreis zum 28:27. Die Gäste glichen durch Arni Sigtryggsson aus, in der letzten Minute gelang Ferndorf dann nicht mehr, die Aufholjagd mit dem zweiten Punkt zu veredeln.

TuS-Kreisläufer Bennet Johnen wird am Torwurf gehindert (Foto: Schaumann)

„Die Punkteteilung ist korrekt. Wir haben zwar verpasst, den entscheidenden Treffer zu machen, aber immerhin haben wir gegen ein etabliertes Zweitligateam einen Punkt geholt“, bilanzierte Ferndorfs Trainer Caslav Dincic. Durch das Remis bleibt Ferndorf mit den Tabellennachbarn punktgleich: Der SG Leutershausen auf Platz 16, und auf Platz 18 dem nächsten Gegner, dem HC Empor Rostock.

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Statistik:
TuS: Hamers, Rottschäfer – A. Sijaric (6), Thomas (6/1), Lange (4), Aust, Barkow (je 3), Breuer, Hilger (je 2), Johnen, M. Sijaric (je 1), J. Schneider, L. Schneider, Bettig.

TSG: Klier, Bender – Kogut (8/1), Hauk, Sigtryggsson (je 5), Grimm (5/3), Claussen (2), Klimek, Kossler, Maas (je 1), Diehl, Klee, Schmidt.

Alle Fotos: Horst Schaumann
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