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Er kanns noch - Nils Hambloch hilft momentan in der "Zweiten" aus (Foto: Schaumann)
Versöhnlicher Jahresausklang für die Handball-Reserve des TuS Ferndorf: Der Verbandsliga-Aufsteiger fertigte im Kellerderby den Tabellenletzten TuS Bommern gleich mit 37:21 (17:13) aus der Halle und schaffte damit pünktlich zum Weihnachtsfest den Sprung auf einen Nichtabstiegs-Platz.
„Wir sind alle sehr erleichtert. Es war ganz wichtig, dass wir nach der enttäuschenden Vorstellung gegen Lüdenscheid zur richtigen Einstellung gefunden und endlich gezeigt haben, was in uns steckt“, atmete Spielertrainer Michael Lerscht tief durch.
15 Minuten lang hatten die Siegerländer mit ihren Nerven und einem zunächst offensiv ebenbürtigen Gast aus Witten zu kämpfen. Nach dem 9:9 aber wurden die Ferndorfer selbstbewusster, eroberten in der Abwehr einige Bälle und sorgten mit dem 15:10 für ein erstes Ausrufezeichen.
Entscheidend für den letztlich einseitigen Verlauf war jedoch der grandiose Start in die zweite Hälfte. Keeper David Wellen, der schon vor der Pause mit guten Paraden der Deckung die nötige Sicherheit verlieh, blieb volle zehn Minuten ohne Gegentreffer und durfte in dieser Zeit sieben Tore seiner Vorderleute bejubeln.
Auch nach dem 24:13 ließ der TuS nicht locker, gab bis zum 32:17 (51.) Vollgas, ließ erst in der unbedeutenden Schlussphase ein wenig die Zügel schleifen.
Lerscht freute sich besonders über die mannschaftliche Geschlossenheit des TuS-Auftrittes, der sich schon an der Verteilung der Torschützen (alle Feldspieler trafen) absehen lässt. Ein Sonderlob gab es für die A-Jugendlichen Jos Wulfestieg und Alexander Dröge, die stolze neun Treffer beisteuerten.
TuS Ferndorf II - TuS Bommern 37:21 (17:13).
Ferndorf: Wellen; Lerscht (6), John (6/3), Wulfestieg (5), Ronge (4), Dröge (4), Bettig (4), Hambloch (4), Sommer (2), Greissner (1), Markowski (1).
Quelle und weitere Bilder:
 Redaktion / 18.12.2011 |