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Erster Rückrundensieg für die Handball-Reserve des TuS Ferndorf: Mit dem 30:25 (14:12) bei Westfalia Hombruch wiederholten die Siegerländer ihren Hinspielerfolg und verschafften sich auch ein wenig Luft im Abstiegskampf. „Wir haben die jüngsten Rückschläge gut verkraftet, sind ruhig geblieben und haben uns voll auf dieses Match konzentriert. Ich kann meine Mitspieler nur loben, die mannschaftliche Geschlossenheit und eine kompakte Deckung waren der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte Spielertrainer Michael Lerscht. Die personellen Voraussetzungen waren nicht gerade günstig, denn ohne die A-Jugendlichen und den beruflich verhinderten André Genz standen gerade mal, obwohl Routinier Nils Hambloch absprachegemäß aushalf, neun Feldspieler zur Verfügung. Der Start verlief wenig verheißungsvoll, doch nach dem 2:4-Rückstand glückte eine Dreier-Serie, geriet der TuS fortan nicht mehr in Rückstand.
Gestützt auf eine bewegliche 3-2-1-Abwehr, die den im Rückraum nicht sonderlich durchschlagskräftigen Hombruchern arge Probleme bereitete, gelang es, ein kleines Polster herauszuwerfen, wobei sich Hambloch auf halbrechts trotz seiner geringen Spielpraxis als echte Verstärkung erwies.
Die Bemühungen der Westfalia, dem Match in Durchgang zwei eine Wende zu geben, zerstörten die weiterhin aufmerksamen und nur wenige technische Fehler produzierenden Gästen frühzeitig, setzten sie sich doch auf 19:124 ab und leitsteten sich auch in der Folgezeit keinen echten Durchhänger.
Über 25:20 steuerten sie einem trotz hektischer werdenden Schlussphase ungefährdeten Sieg entgegen, wobei ihnen die Rote Karte für den starken Hombrucher Kreisläufer, der Bettig im Gesicht erwischt hatte, sicher zugute kam. „Insgesamt war es aber ein faires Match, in dem wir bewiesen haben, dass wir unsere Verbandsliga-Tauglichkeit bewiesen haben.
Wenn wir auf diesem Wege weitermachen, ist mir nicht bange, wobei wir grundsätzlich nur von Spiel zu Spiel denken, aber jetzt mit gestärkter Brust gegen Höchsten auflaufen werden“, resümierte Lerscht.
Westfalia Hombruch - TuS Ferndorf II 25:30 (12:14).
Ferndorf: Wellen; Hambloch (7), John (7/3), Bettig (4), Lerscht (4), Schöttler (3), Sommer (2), Ronge (2), Markowski (1), Greissner.
Quelle:
 05.02.2012
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