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A-Jugend macht ersten Schritt Richtung Bundesliga

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Erik Irle

Linkshänder Erik Irle erzielte 13 Tore in beiden Qualifikationsspielen (Foto: J.Klein)

Die Handball-A-Jugend des TuS Ferndorf hat sich ohne Umweg für die Ende Mai stattfindende Relegation zur erneuten Spielberechtigung in der Bundesliga West qualifiziert. Beim Heimturnier präsentierte sich die Mannschaft von Alex Orlov auch ohne den verletzten Linus Michel in guter Verfassung und errang zwei Siege über den ASV Senden und die JSG Herdecke/Ende.

Beim 27:21 (11:10) gegen den Münsterland-Vertreter aus Senden hatte der TuS wenig Mühe. Die Gäste besaßen zwar in Rosenthal (10/2) und Keeper Uphues zwei herausragende Kräfte, aber Ferndorf verfügte über die ausgeglichener besetzte Mannschaft. Zwar folgte dem 5:3 eine Schwächephase, die zum 5:6 (13.) führte, doch dann ließ der TuS eine Fünferserie folgen, legte zum 11:7 (20.) vor. Dass bis zur Pause (es wurden 2×25 Minuten gespielt) kein Treffer mehr gelang, war nur ein kleiner Schönheitsfehler, denn im zweiten Abschnitt drehte vor allem Linkshänder Erik Irle auf, strahlten zudem Kreisläufer Mattis Michel, der Halblinke Jakob Rengel und Rechtsaußen Adrian Schmidt große Gefahr aus. Mit dem 19:12 (31.) waren die Kräfteverhältnisse frühzeitig geklärt, konnte Orlov seine Stammbesetzung ein wenig schonen.

Körperliche Grenzerfahrung
Danach verfolgten die Ferndorfer den 29:25-Erfolg von Herdecke/Ende über Senden, kam es also gegen die HSG erwartungsgemäß zum entscheidenden Spiel über den direkten Einzug in die Bundesliga-Quali. Die lange Pause schien den TuS aus dem Rhythmus gebracht zu haben. Er lief zunächst einem Rückstand (2:4, sogar 4:7) hinterher und lag trotz eines Zwischenspurts und 11:10-Führung auch zur Pause hinten, weil Gäste-Torjäger Spannekrebs (10) ein Hattrick gelang. Somit musste der kleine Ferndorfer Kader an seine körperlichen Grenzen gehen. „Das haben die Jungs prima gemacht“, lobte Orlov diesen Kampfgeist. Der quirlige Schmidt sorgte per Doppelpack für das 15:14, dann ließen Rengel (2) und Michel eine Dreierserie zum 20:18 folgen. Die Entscheidung fiel allerdings erst in den letzten Minuten. Michel per Strafwurf und der überragende Schmidt sorgten schließlich für das Happy-End.

TuS: Rogalla, Graf; Irle (13 Tore in beiden Spielen), Rengel (12/6), Schmidt (10), M. Michel (10/1), L. Sorg (3), Dischereit (2), Rath (2), Henrich, Klein, Lütz, Siegle.

Quelle: WAZ.de
Redakteur: Lutz Großmann


Alle Fotos: J. Klein

 

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