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TuS Mädchen verlieren Derby klar

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Nicht immer haben Derbys ihre eigenen Gesetze, nicht immer sorgt der Außenseiter für eine Überraschung. Den Handball-Mädchen des TuS Ferndorf jedenfalls war es nicht vergönnt, dem gastgebenden RSV Eiserfeld ein Bein zu stellen. Ganz im Gegenteil: Die oberliga-erfahrene A-Jugend des RSV setzte sich zum Saisonstart gegen den Neuling mit 23:13 (14:5) genau so souverän durch, wie es nach der Papierform zu erwarten war.

Nur in den ersten Minuten, in der sich die ja schon in der Qualifikation zweimal aufeinander getroffenen Teams beschnupperten, ging es halbwegs ausgeglichen zu. Doch nach dem 5:3 (10.) wurde rasch deutlich, dass Ferndorf ohne seine erfahrensten Rückraumkräfte Jessica Brach und Antonia Plett, deren Pässe wegen des Antrags auf Doppelspielrecht bei den Seniorinnen nicht vorlagen, nur wenig Druck aus der zweiten reihe würde ausüben können.

Und die Versuche, über Außen zum Erfolg zu kommen, schlugen fehl, weil RSV-Keeperin Nina Grützmann geschickt den Winkel verkürzte. Eiserfeld sorgte mit einer Sechser-Serie zum 11:3 für klare Verhältnisse, führte zur Pause schon mit neun Toren. Und als es 20:8 stand, nutzte das Trainergespann Wied/Pletz die Gelegenheit, die Bankspielerinnen vermehrt einzusetzen.

Dass der „zweite Anzug“ nicht saß, der Derbyerfolg am Ende nur mit zehn Toren Abstand gefeiert werden konnte, führte bei Stephan Wied durchaus zu kritischen Anmerkungen: „Es war insgesamt nur ein durchschnittliches Spiel von uns. In Soest werden wir uns steigern müssen.“

Diese Partie wurde übrigens auf den 1. Oktober verschoben. Ferndorfs Coach Alen Sijaric hingegen freute sich über den ausgeglichenem Spielverlauf in Durchgang zwei: „Wir haben sicher Lehrgeld zahlen müssen, weil uns die Routine und Cleverness der Eiserfelderinnen fehlt, aber die Mädels haben nicht aufgesteckt und werden in den nächsten Wochen sicher noch besser harmonieren.“ (bg)

RSV: Grützmann (45. Sonneborn); Gräf (7/1), Daub (5/2), Hafer (3), Wulfestieg (2), Vetter (2), Otten (2), Wehner (1), Dittmann (1), Pletz, Weinert, Schmidt. 
TuS: Scheid, Rudzinski; Immel (3), Stähler (3), A. Dünnhaupt (2), Müller (2), P. Dünnhaupt (1), Hein (1), Klinger (1), Dincic, Brandenburger, Haupt.

[quellenangabe quelle=““ autor=“Redaktion“ datum=“19.09.2011″ link=“http://www.expressi.de/“][/quellenangabe]
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