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mA: Erste Punkte passend zur Bescherung

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Philipp Keusgen erzielte 6 Tore für sein Team (Archivbild: Schaumann)

Philipp Keusgen erzielte 6 Tore für sein Team (Archivbild: Schaumann)

Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres gelang den A-Jugend-Handballern des TuS Ferndorf der erste Sieg seit der Rückkehr in die Bundesliga. Und der fiel sogar eindrucksvoll aus, denn gegen den Tabellenvierten Eintracht Baunatal setzten sich die Schützlinge von Hanjo Neeb (Foto) nach einer enormen Steigerung im zweiten Abschnitt mit 36:29 (16:19) durch.

Die erste Hälfte wurde zum Spiegelbild der bisherigen Saison. Bis zum 9:8 waren die Siegerländer ebenbürtig, legten meist sogar den Führungstreffer vor. Doch urplötzlich riss der Faden, gab es einige unkonzentrierte Aktionen hintereinander, die der Favorit clever nutzte und sich auf 13:9 absetzte. Dieses Polster nahmen die Baunataler, die zur Qualifikation für die nächste Bundesliga-Saison unbedingt die Pflichtpunkte aus Kreuztal entführen wollten, mit in Pause.

Wir wissen nicht genau, was Neeb und Co-Trainer Uwe Pfeil ihren Schützlingen in der Kabine gesagt haben. Die Wirkung der Ansprachen jedenfalls war eindrucksvoll, denn jetzt stimmte das Abwehrverhalten nicht nur gegen den sonstigen Eintracht-Hauptschützen Feuring, sondern auch gegen den zuvor mehrfach die Deckung hinterlaufenden Rechtsaußen. Hinzu kam eine ungewohnt hohe Erfolgsquote bei den eigenen Angriffen. Der Rückstand war mit einer Dreierserie sofort wettgemacht. Und nach 39 Minuten lag der TuS wieder (mit 22:21) in Führung, die er mit nun deutlich gestiegenem Selbstvertrauen gleich auf 25:21 ausbaute

Die Halbstürmer Philipp Pfeil und Philipp Keusgen waren kaum zu stoppen, legten aber auch immer wieder geschickt auf Kreisläufer Fabian Benger ab. Nicht minder stark agierten die Flügelspieler Niklas Reuter und Janis Kanis. Und als Pfeil Sonderbewachung erhielt, blühte Hendrik Weil auf. Konsequenz: Ferndorf erhöhte bis auf 35:27 und geht mit langersehntem Erfolgserlebnis ins neue Jahr.

TuS: Keuper, Köhler; Pfeil (8/4), Benger (7), Keusgen (6), Weil (5), Reuter (5/1), Kanis (4), Gräber (1), Maletz, Kleinwächter, Held, Gerhard, Thiemann.

Quelle: WAZ

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