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TuS Damen mit Sieg vor heimischer Kulisse

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Nach 3 Auswärtsspielen in Folge durften die TuS Damen nun endlich das erste Mal heimischer Kulisse aufspielen. Besonders nach den letzten desolaten Niederlagen wiegte der Druck auf den Schultern der Spielerinnen schwer und die Nervosität war vor Spielbeginn deutlich spürbar. Doch die schien mit dem Anpfiff wie verflogen zu sein: Gleich von Beginn an in Führung, bauten die Damen diese kontinuierlich über 3:5 und 10:5 bis zum Halbzeitstand von 15:8 aus.
„Die Abwehr hat mir schon besser gefallen“ lobte Kania sein Team zurückhaltend. „Handballspielen fängt in der Deckung an, das haben wir in letzter Zeit völlig außer Acht gelassen, die Differenz in der Tabelle ist der schmerzhafte Beweis“
In Halbzeit 2 ließ ein wenig die Konzentration nach. Besonders deutlich wurde dies vor Allem durch 4 verschossene Gegenstöße, die man durchaus als „100-prozentige“ betiteln kann, und auch der Rückraum vergab in dieser Zeit zu viele Fahrkarten. Aber das ist ja gerade das schöne am Mannschaftssport, sich eben dann auf seine Mannschaftskameraden verlassen zu können. Und verlassen konnte man sich durchaus auf die stark auftrumpfende Christina Scheid im Tor, die mit 24 Paraden, davon sogar 2 gehaltenen Siebenmetern das Tor fast vernagelte. Das Ziel, keine 20 Tore zu bekommen, wurde schlussendlich erreicht. Nach einem Tor der Ferndorferinnen in der letzten Sekunde endete das Spiel
26:19 . Auf die Frage, ob er zufrieden sei mit der Leistung seiner Mannschaft, antwortete Kania: „3 oder 4 Tore mehr hätten es gegen den dezimierten Kader der Arnsbergerinnen schon sein müssen, aber die 2 Punkte zählen“
Ein großes Lob verdienen sich die beiden jungen Schiedsrichter, die das Spiel unauffällig und ruhig begleiteten.

Vor den Damen liegt nun eine 3-wöchige Spielpause, die das Trainergespann nutzen will, um individuell an den Schwächen des Teams zu arbeiten. Schließlich will man auch beim Lokalderby in Eiserfeld mit 2 Punkten im Gepäck nach Hause fahren.

Für Ferndorf im Einsatz:
Scheid, Knipp – Becker (5), Amort (7/1), Bienhaus, Dünhaupt, Etzold (1),
Feldmann (3), Göbel, Horbrügger (3), Plett (1), Schöler (1), Schreiber (1),
Schuldt (2)

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