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VfL Gummersbach als Warm-Up

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Julian Schneider setzt sich hier gegen VfL Kapitän Schindler durch (Foto: CST)

Julian Schneider setzt sich hier gegen VfL Kapitän Schindler durch (Foto: CST)

Am Samstag steht das Heim-Finale zur Meisterschaft bevor, den letzten Schliff holten sich die Handballer des TuS Ferndorf am Mittwochabend. Vor knapp 600 Zuschauern empfing der TuS Bundesligist VfL Gummersbach, am Ende stand es 31:36(15:18). In der Pause präsentierte Ferndorf seinen dritten Neuzugang.

Ein Freundschaftsspiel unmittelbar vor dem entscheidenden Duell mit Gladbeck – Trainer Erik Wudtke dürfte den Test mit gemischten Gefühlen angegangen sein. Einerseits: Einen besseren Sparringspartner kann man sich kaum wünschen; andererseits verletzen sich genau bei solchen Gelegenheiten ja gerne mal Spieler. Letzteres war gegen den VfL nicht der Fall, ein guter Sparringspartner war der VfL aber auch nur halbwegs. Beiden Teams war beim Test anzumerken, dass der Fokus sicherlich zurzeit mehr auf der Meisterschaft liegt. Die Gummersbacher ließen ein paar Spieler des Stammkaders außen vor, bei Ferndorf wurde Linksaußen Daniel Mestrum (leichte Kniebeschwerden) für Samstag geschont.

Auf der Linksaußenbahn begann Tim Sartisson nach längerer Verletzungspause, im Angriff rechts neben ihm Patrick Bettig, auf der Mittelposition Julian Schneider, im rechten Rückraum Niklas Weis, dazu Rechtsaußen Kevin John und Kreisläufer Moritz Barkow: bis auf Weis und Barkow also eine Aufstellung, die auch in der kommenden Saison machbar wäre. Zwischen den Pfosten durfte Ex-Gummersbacher Lucas Puhl gegen seine alten Kollegen beginnen. Mit der ungewohnten Aufstellung geriet Ferndorf zunächst in Rückstand, insbesondere die rechte Angriffsseite des VfL fand viele Lücken und erspielte einen Drei-Tore-Vorsprung (2:5, 6.). Nach einer Viertelstunde brachte Erik Wudtke dann mit Heider Thomas, Simon Breuer und Bennet Johnen drei frische Stammkräfte, die das Spiel insbesondere in der Deckung stabilisierten, zur Pause (15:18) war der TuS somit weiter auf Tuchfühlung.

Es war kein sonderlich intensiv geführtes Spiel, das sich den Zuschauern an der „Stählerwiese“ bot, beide Mannschaften gingen nicht mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe. So kamen viele freie Wurfsituationen zustande, die der eingewechselte Kai Rottschäfer im Ferndorfer Tor zu vielen schönen Paraden nutzte. Mit seinem Rückhalt kehrte Ferndorf mit einem Tor von Heider Thomas nochmals auf 27:27 (47.) zurück. Dann setzte der Favorit sich mit einem kleinen Zwischenspurt auf 32:27 ab – die Vorentscheidung in dem freundschaftlichen Aufeinandertreffen, das ohne Zeitstrafe auskam und bei dem die beiden Teams am Ende fünf Tore trennten (31:36).

TuS Ferndorf : VfL Gummersbach 31:36 (15:18)

TuS: Puhl, Rottschäfer – Schneider, Weis (je 6), Koke (4/2), John, Johnen (je 3), Barkow, Bettig, S. Breuer, Thomas (je 2), Keusgen (1), Sartisson.
VfL: Landgraf, Puhle – von Gruchalla (9/4), Schneider (8), Schröter (4), Bult, Jaeger, Schindler (je 3), Kühn, Larsson (je 2), Becker, Predragovic (je 1), Civil.

Quelle: expressi.de
Redakteur: Micha Sommer

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